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    Bad Sobernheim

    Nachteinsatz im Sobernheimer Staaren: Mähroboter soll Stadtbauhof entlasten

    Viele Gruppen nutzen mittlerweile den städtischen Staaren-Rasenplatz. Daher immer wieder Thema im Infrastrukturausschuss: die Rasenpflege, das "Greenkeeping", das weit mehr ist als das reine Schneiden.

    Stadtrat, Infrastrukturausschuss und interessierte Bürger (im Hintergrund) verfolgten den ersten Probelauf des „CutCat“, der künftig vollautomatisch den Rasen des Staaren-Sportplatzes mähen könnte.
    Stadtrat, Infrastrukturausschuss und interessierte Bürger (im Hintergrund) verfolgten den ersten Probelauf des „CutCat“, der künftig vollautomatisch den Rasen des Staaren-Sportplatzes mähen könnte.

    Ausschuss, Stadtrat und Bürger kamen jetzt in den Staaren, um sich einen speziellen Mähroboter anzusehen. Zwei Mitarbeiter des Unternehmens Eurogreen führten den 12 000 (ohne Wartung) teuren „CutCat“ vor.

    Dieser Mähroboter bearbeitet den Rasen automatisch, ohne Personal. Philipp Jung von Eurogreen hob den CutCat hoch. „Er hat fünf Schneidköpfe mit jeweils drei Messern. Die sind scharf wie Rasierklingen.“ Das Gerät orientiere sich an einer Induktionsschleife - das ist nichts anderes als ein Kabel, das knapp fünf Zentimeter in den Boden eingelassen wird und den Arbeitsbereich des „CutCat“ absteckt. Mittels dieses Kabels findet er auch die Ladestation; nach eineinhalb Stunden Ladezeit geht es weiter. „Zwei Tage braucht er am Stück, dann ist die Fläche komplett gemäht, das geht auch nachts und teils auch bei Regen“, erklärte Philipp Jung. Da alles direkt kleingeschnitten wird, falle keine größere Menge Schnittgut an.

    Wenn das Gerät die Grenze des durch die Induktionsschleife festgelegten Areals erreicht, stoppt er und dreht sich im Winkel vom 40 Grad, bevor er wieder beschleunigt. Wenn er angehoben wird, dann schaltet sich der ,CutCat' samt Messern aus. Er müsse dann allerdings neu eingeschaltet werden. Sensoren sorgen für zusätzliche Sicherheit - erkennt es ein Hindernis, hält das Gerät sofort und wechselt die Richtung. Ein GPS-Sender schützt vor Diebstahl.

    „Warum wir uns das anschaffen sollen?“, so die eher rhetorische Frage von Erstem Stadtbeigeordneter Volker Kohrs (Grüne) und gab die Antwort selbst: „Der Bauhof hat nicht genug Mitarbeiter“, die können nicht auch noch die Rasenpflege leisten.“ Und es fehle schlicht an einem Rasenmäher, der alleine im Staaren mähe.

    Das unterschiedliche Düngen ließ den Rasen bislang unterschiedlich hoch wachsen; mit dem Gerät sei immer eine einheitliche Länge gewährleiste. Stadtbürgermeister Michael Greiner (SPD regte an, den „CutCat“ erst einmal im Probebetrieb laufen zu lassen, um es dann zu mieten oder zu leasen. Und man müsse überlegen, wie man de Einsatz organisieren könne, denn tagsüber seien die Vereine und Gruppen auf dem Platz unterwegs. Alle waren von der geringen Lautstärke des „CutCat“ überrascht - gerade mit Blick auf die Wohnhäuser am Staarenweg oder auf BollAnts. Die normale Pflege des Rasenplatzes, etwa das „Striegeln“, müsse weiterhin vom Bauhof übernommen werden.

    „Der sieht ein bisschen aus wie bei ‚Star Wars‘, witzelte Michael Greiner beim Blick auf den UFO-ähnlichen „CutCat“. Enrico Angelucci

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