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Meisenheim

Meisenheim: Des Pappbechers letztes Stündlein hat geschlagen

Roswitha Kexel

Weg vom Einweg, hin zum Mehrweg – das ist ein triftiges Argument der Werbegemeinschaft Blickpunkt für die Anschaffung von Isolierbechern mit praktischem Drehverschluss. Die Meisenheimer Häuserzeile mit Untertor und Schlosskirche, die seit Gründung der Werbegemeinschaft im Mai 1984 ihr Markenzeichen und auch in der Kopfzeile der Blickpunkt-Zeitung zu finden ist, ziert den Becher ebenso wie das Stadtwappen und der Schriftzug „Meisenheim“.

Bislang beteiligen sich die Bäckereien Harth und Tronecker (von links), die Genussecke/Unverpackt, das Café Meisentörtchen, das Yade Pizzeria-Kebabhaus und das Altstadt-Café an der Aktion. Weitere Teilnehmer sind willkommen.   Foto: Roswitha Kexel
Bislang beteiligen sich die Bäckereien Harth und Tronecker (von links), die Genussecke/Unverpackt, das Café Meisentörtchen, das Yade Pizzeria-Kebabhaus und das Altstadt-Café an der Aktion. Weitere Teilnehmer sind willkommen.
Foto: Roswitha Kexel

Mit dem Mehrwegbecher will der Verein Blickpunkt einen kleinen Beitrag zur Müllvermeidung leisten. „Eigentlich wollten wir Keramikbecher machen lassen, doch davon haben uns die Handwerker abgeraten. Auf der Baustelle fällt schnell mal etwas runter, dann sind 2,50 Euro Pfand futsch. Daher haben wir uns letztendlich doch für Kunststoff entschieden, aber wir haben dabei auf Qualität geachtet“, erklärt der Blickpunkt-Vorsitzende Helge Stolz.

Er geht davon aus, dass der Kaffeebecher auch gern von Besuchern als preiswertes Souvenir aus der Glanstadt mitgenommen und immer wieder verwendet wird. Wenn dem so ist, dann hat die Werbegemeinschaft mit dieser Investition gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Müllvermeidung und Werbung für die Stadt Meisenheim und die Werbegemeinschaft Blickpunkt.

500 dieser hochwertigen Becher sind bereits im Umlauf. Bislang beteiligen sich die Bäckereien Harth (Markt am Platz in der Untergasse und Obertor) und Tronecker (Untergasse und Café im Gesundheitszentrum Glantal), jeweils an beiden Standorten in Meisenheim, die Genussecke/-Unverpackt in der Schillerstraße, das Café Meisentörtchen am Klenkertor, das Yade Pizzeria-Kebabhaus und das Altstadt-Café in der Untergasse. Weitere Betriebe sind willkommen. Bei entsprechender Nachfrage gibt die Werbegemeinschaft eine zweite Auflage in Auftrag. Heike Hartmann hat 500 Euro zur Finanzierung beigesteuert, Helge Stolz und die Mohren-Apotheke je 200 Euro. Aber wie läuft’s denn nun mit dem ersten Meisenheimer Coffee-to-go-Becher? Der Blickpunkt-Vorsitzende Helge Stolz erklärt: „Man zahlt 2,50 Euro Pfand für den Becher und den jeweiligen Preis für den Kaffee. Bei Rückgabe des Bechers erhält man sein Pfandgeld zurück. Der Becher wird gespült und wiederverwendet. Wer möchte, behält seinen Becher und lässt ihn für den nächsten Coffee-to-go bei einem der Teilnehmer auffüllen. Dann zahlt er nur noch den Preis für den Kaffee.“

Von unserer Reporterin Roswitha Kexel
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