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    Bad KreuznachLücke in der Dürerstraße wird geschlossen

    An diesem Montag beginnen die Arbeiten am Lückenschluss der Dürerstraße, die künftig in einem großen Borgen hinunter zur Riegelgrube und Bosenheimer Straße führt. Das gab Karl-Heinz-Seeger, Geschäftsführer der städtischen Bad Kreuznacher Wohnungsbaugesellschaft Gewobau, bei einem Ortstermin mit Mitgliedern der CDU-Stadtratsfraktion im Neubaugebiet „In den Weingärten II“ bekannt. Themen waren vor allem Fragen der Entwässerung sowie der Verkehrsanbindung, aber auch die künftige Entwicklung der Stadt.

    Gewobau-Geschäftsführer Karl-Heinz Seeger (3. von links) erläuterte Stadtratsfraktionschef Werner Klopfer (4. von links) und Mitgliedern der CDU die Erschließungspläne „In den Weingärten II“.  Foto: Harald Gebhardt
    Gewobau-Geschäftsführer Karl-Heinz Seeger (3. von links) erläuterte Stadtratsfraktionschef Werner Klopfer (4. von links) und Mitgliedern der CDU die Erschließungspläne „In den Weingärten II“.
    Foto: Harald Gebhardt

    Von der Konzeption her soll die Dürerstraße allein die Funktion einer Erschließungsstraße für die Anwohner haben, machte Seeger klar, während die Straßen im Wohngebiet selbst reine Spielstraßen sind. Für die Christdemokraten ist klar, dass eine Südumgehung notwendig ist, um die neu entstandenen und immer noch entstehenden Wohngebiete im Süden und Südosten der Stadt vernünftig anzubinden und Alzeyer- sowie Bosenheimer Straße nicht weiter zu belasten. Die Straße würde dann südlich der Stadt verlaufen und unterhalb von Bosenheim auf die B 428 führen. Aus Sicht der CDU wäre die große Variante, die bis zur L 412 unterhalb des Darmstädter Hofes führt, die beste Lösung, doch auch über kleinere Varianten könne man nachdenken.

    Gegenüber der städtischen Kita Hermann Rohloff in der Dürerstraße 141, die die gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft für die Stadt gebaut hat, befindet sich ein weiteres, mehr als 2500 Quadratmeter großes Grundstück im Besitz der Gewobau. Dort wäre Platz für eine neue Grundschule. Die CDU steht dieser Idee positiv gegenüber. „Das wäre ein schöner Standort“, meinte Wolfgang Kleudgen.

    Dass an den Schulen Platznot herrscht, ist bekannt: Im Mai hat der Stadtrat deshalb einstimmig beschlossen, den Schulentwicklungsplan für die städtischen Grundschulen fortzuschreiben. Die mit der Erstellung beauftragte Bonner Projektgruppe Bildung und Region (Biregio), schlägt vor, aufgrund der steigenden Schülerzahlen – gerechnet wird zwischen 2016 und 2021 mit einem Zuwachs von 16,7 Prozent – im Bereich der Kernstadt eine zwei- oder dreizügige Grundschule neu zu bauen. Seeger kann sich dabei gut das Modell vorstellen, das Stadt und Gewobau bei inzwischen schon zwei Kitas erfolgreich umgesetzt haben: Die Gewobau baut die Schule im Auftrag der Stadt.

    In dem Neubaugebiet „In den Weingärten II“ im Südosten der Stadt entstehen knapp 300 Bauplätze für Mehrfamilien-, Doppel- und Einfamilienhäuser. Die Gewobau selbst wird rund 175 Grundstücke anbieten zu einem Preis von voraussichtlich 250 Euro pro Quadratmeter, 61 Einfamilienhäuser realisiert die Wohnimmobilienentwicklungsgesellschaft BPD aus Frankfurt, weitere 50 Baugrundstücke befinden sich in Privatbesitz. Die Grundstücksgrößen liegen zwischen 300 und 1000 Quadratmetern. Das gesamte Baugebiet umfasst eine Fläche von 144.000 Quadratmetern, die in zwei Abschnitten von der Gewobau erschlossen wird. Der erste Abschnitt betrifft den Lückenschluss der Dürerstraße, die Flächen zwischen Dürerstraße und der Bestandsbebauung sowie die übrigen Grundstücke, die im Süden und Osten an die Dürerstraße grenzen. erschlossen werden etwa 32.000 Quadratmeter, auf der Hälfte der Fläche realisiert BPD 61 Einfamilienhäuser, die Gewobau vermarktet die andere Hälfte. Seeger geht davon aus, dass die ersten Bauherren im November loslegen können.

    Anlass zu Kritik und Sorgen gerade der Anwohner „In den Weingärten I“ (etwa 200 Bauplätze, die alle verkauft sind), bot die Entwässerungsfrage. Seeger nahm auch dazu Stellung. Demnach reicht die derzeitige Entwässerung aus. Erst wenn der zweite Abschnitt voll bebaut ist, werde eine zweite Entwässerung über den P 7.1 unterhalb von Garten Rehner unter der B 428 hindurch notwendig. Dies ist auch vorgesehen und machbar. Seeger geht davon aus, dass damit September/Oktober 2018 begonnen wird. „Die jetzige Entwässerung reicht noch aus, auch um die Grundstücke des ersten Abschnitts von ,In den Weingärten II' anzuschließen“, erklärte er.

    Von unserem Redakteur Harald Gebhardt

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