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Kirn

Landesprojekt: Gewerbebrache Holz-Kunz bietet Potenzial auch für Technikfirmen

Kann die rund sechs Hektar große Fläche des früheren Sägewerks Kunz zukunftsweisend entwickelt werden? Die Stadt Kirn hofft darauf, dass ein Förderantrag in einem Millionen Euro schweren landesweiten Kooperationsprojekt zur Nutzung früherer Gewerbeflächen im Juni positiv beschieden wird. Der Stadtrat jedenfalls stimmte einer eventuellen Teilnahme an dem Projekt zu.

Das frühere Sägewerksgelände Kunz bietet auf sechs Hektar Fläche für Kirn ein großes Entwicklungspotenzial. Die Stadt nimmt am Landesprojekt teil, das eine 80-prozentige Förderung auf eine 100.000 Euro teure Maßnahme verspricht. Auch die Altlastenuntersuchung kann damit erfolgen.  Foto: Archiv Armin Seibert
Das frühere Sägewerksgelände Kunz bietet auf sechs Hektar Fläche für Kirn ein großes Entwicklungspotenzial. Die Stadt nimmt am Landesprojekt teil, das eine 80-prozentige Förderung auf eine 100.000 Euro teure Maßnahme verspricht. Auch die Altlastenuntersuchung kann damit erfolgen.
Foto: Archiv Armin Seibert

In erster Linie geht es beim Sägewerksgelände, das derzeit von verschiedenen Firmen in Teilen genutzt wird, um die Untersuchung der möglichen Potenziale und auch der Altlasten. Das geschieht in enger Kooperation mit der nach Morbach umgesiedelten Firma Kunz.

Die weitgehend ebene Fläche sei für Kirn eine Seltenheit und eine gute Entwicklungschance, sagt Bürgermeister Kilian mit Blick auf die enge Tallage ohne große Ausdehnungsmöglichkeiten für Gewerbebetriebe. Die Erschließung des Sägewerksgeländes sei sicherlich noch optimierbar, aber der Bahnübergang sei jedenfalls voll funktionsfähig, merkt er an.

Auch die Anbindung zur Bundesstraße 41 über Kirn-Sulzbach sei doch recht gut. Möglicherweise zukunftsweisend sei auch die Nähe zum Simona-Technologiezentrum. Vielleicht könnte sich hier die ein oder andere Hightechfirma ansiedeln. So weit ist es noch nicht, aber weil die Landesregierung selbst die Stadt auf den Teilnahme hingewiesen habe, gehe er doch fest von der Bewilligung aus.

Kirn hat bekanntlich noch die ein oder andere entwicklungsfähige Gewerbefläche. Dazu gehört das frühere (inzwischen verkaufte) Betonwerk Maas neben dem Kerweplatz auf der Kyrau. Auch dies wäre ein potenzielles Projekt für Machbarkeitsstudien. „Ein zweites Projekt bekämen wir derzeit wohl nicht gefördert“, merkt Kilian an.

Das frühere Betonwerk ist aber noch immer als Grünschnittdepotfläche im Gespräch. Jedenfalls gibt es bisher von der federführenden Kreisverwaltung und dem zuständigen Abfallwirtschaftsbetrieb noch keine klare Entscheidung.

Dabei findet Kilian auch die Idee gut, den Grünschnitt von Privathaushalten von Stadt und Verbandsgemeinde bei Landwirt Schäfer in Oberhausen aufarbeiten und auf Ackerflächen verwerten zu lassen. Bei Schäfers wird künftig der gemeindeeigene Grünschnitt der Kirn-Land-Ortschaften aufgearbeitet. Was auf den städtischen Flächen anfällt, schreddert und kompostiert der Bauhof auf der Kläranlage und verwendet es auf eigenen Flächen. Offen ist nach wie vor die Verwendung des privaten Grünschnitts. Dieser müsste aktuell bei einer Schließung des Wertstoffhofs in Hochstetten-Dhaun auf den Bad Sobernheimer Dörndich oder nach Meisenheim gefahren werden. as

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