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Hochstetten-Dhaun

Kurze Sperrung, schneller Fortschritt

Stefan Butz

Der Landesbetrieb Mobilität (LBM) lieferte – und zwar pünktlich. Nur 15 Minuten sollte am Mittwochmorgen die Bundesstraße 41 kurz vorm östlichen Ortseingang von Hochstetten-Dhaun gesperrt werden. Um Punkt 10 Uhr ließ Carsten Böhner seine Mitarbeiter die Flaggen heben. Dann wurde auf der B 41 der Verkehr gestoppt, damit ein Transporter direkt neben der Straße einen Messpunkt setzen konnte. Um 10.14 Uhr floss der Verkehr wieder normal.

Die Bohrkronen liegen bereit, ab nächster Woche geht es los.
Die Bohrkronen liegen bereit, ab nächster Woche geht es los.
Foto: stb

Carsten Böhner erläuterte, warum der Messpunkt notwendig ist: Zusammen mit einem Dutzend weiterer solcher Einrichtungen entlang der neuen Straßenverläufe stellen sie sicher, dass alle Bauwerke dort den Maßen entsprechen, mit denen sie geplant wurden. Und geplant wurde um Hochstetten so einiges: Die Bundesstraße wird aus dem Dorf heraus in die gerade zu bauende Umgehungstrasse verlegt.

Der Messpunkt dient dazu, die Bohrpfähle richtig zu setzen, die wiederum die Winkelstützwand tragen, auf der die neue Trasse in den Ort verläuft. Insgesamt 100 Bohrpfähle müssen gesetzt werden. Drei Stück pro Tag hält Böhner für eine realistische Vorgabe, sodass die Bohrpfeiler wohl Ende August in der Erde wären. Die Fahrbahn der B41 wird am östlichen Baustellenende noch bis voraussichtlich Ende des Jahres auf der bisherigen Trasse verlaufen.

Dort, wo jetzt der alte Straßenverlauf östlich des Ortseingangs nach Hochstetten verschwenkt wurde, wird sich künftig die neue Umgehung in die Höhe schwingen, die links der derzeitigen Trasse gelegenen Gleise überqueren und schließlich auf Ständern bis ungefähr auf Höhe des Bahnhaltepunkts verlaufen. Dahinter soll die Strecke dann wieder ebenerdig laufen und die Kreisstraße 9, die dann Industriegebiet wie Sportplatz erschließt, anbinden.

Auf diesem Teil der Strecke sind die Arbeiten bereits in vollem Gange. Riesige Baumaschinen schieben Erdmassen hin und her, für den kleinen Bach, der dort in Richtung Nahe fließt, ist bereits eine eigene Brücke errichtet worden, sodass der Abfluss gesichert ist. Rote Markierungen an den Pfählen, die die jeweiligen Bauabschnitte begrenzen, zeigen jetzt schon, wo künftig die Fahrbahn verlaufen wird. Weit im Westen der Großbaustelle ist die Brücke, die künftig den westlichen Ortseingang mit der Hellbergbrücke verbinden wird, bereits fertiggestellt. Nur Erd- und Oberflächenarbeiten fehlen dort noch.

Von unserem Reporter Stefan Butz

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