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Bingen

Kunst erobert Zug um Zug das Binger Rheinufer

Staunen ist angesagt beim Bummel durch die Binger Rheinanlagen und den Park am Mäuseturm. Die Vorzeichen der Skulpturen-Triennale 2014 sind unübersehbar, fordern lange vor der Eröffnung zum Schauen, Wundern und Diskutieren heraus.

Die Skulpturen-Triennale vom 26. April bis 5. Oktober steht unter dem Motto "Mensch und Maschine". Wie schon bei der letzten Ausstellung 2011, die unter dem Thema "Schönheit und Natur" Werke zeitgenössischer Skulptur versammelte, wird mit der Gegenüberstellung zweier Begriffe erneut ein Rahmen geschaffen, der rund 20 künstlerische Positionen entlang des Rheinufers thematisch vereint.

Die präsentierten Arbeiten, von denen viele mit direktem Bezug zum Ausstellungsort entstehen, widmen sich mit unterschiedlichen Ansätzen dem Thema und nehmen Bezug auf das Verhältnis, in dem der Mensch – letztendlich der "erfindende Geist" aller Maschinen – zu den vom ihm Geschaffenen steht. Die Organisatoren von der Pieroth-Stiftung erklären das so: "Die Maschine, repräsentiert durch die Kunstwerke, fungiert dabei mal als Helfer, mal als Zerstörer, kann Übermittler sein oder nur Unterhalter. Sie trägt zur Kommunikation zwischen den Betrachtern bei, regt sie an, kann im Gegenzug aber auch selbst Teil der Kommunikation werden, indem sie zur Interaktion mit sich selbst einlädt."

Die Skulpturen sollen Anknüpfungspunkte liefern, die direkt auf Bingen und seine Lage verweisen. "Zwischen Rheinfähre und Mäuseturm entsteht ein vielfältiger Parcours, dessen Bezug zum Ausstellungsort erneut ein zentraler Bestandteil der künstlerischen Beiträge ist", heißt es auf der Internetseite der Triennale.

Die beteiligten Künstler sind: Magdalena Abakanowicz (1930, Falenty/Polen), Matthias Deumlich (1962, Berlin), Birgit Dieker (1969, Gescher), Anna Fasshauer (1975, Köln), Zbigniew Fraczkiewicz (1946, Grzmiaca/Polen), Heiner Franzen (1961, Papenburg), Nuria Fuster (1978, Alcoi/Spanien), Amelie Grözinger (1982, Regensburg), Philip Grözinger (1972, Braunschweig), Uwe Henneken (1974, Paderborn), Rainer Kriester (1935, Plauen), Helge Leiberg (1954, Dresden), Via Lewandowsky (1963, Dresden), Markus Lüpertz (1941, Reichenberg/Liberec), David Moises (1973, Innsbruck), Raphael Otto (1953, Berlin), Irene Pätzug/Valentin Hertweck (1975, Dresden/1978, Bonn), Social Knit Work Berlin, Gunther Stilling (1943, Srpski Miletic/Jugoslawien), Patricia Waller (1962, Santiago), Iskender Yediler (1953, Eskisehir/Türkei).

Für Konzept und Realisation stehen André Odier, Lutz Driever und Gisela Klippel. Mehr Infos unter www.skulpturen-bingen.de

Rainer Gräff

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