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Bad Kreuznach

Kulturausschuss einstimmig: Panoramaweg wird nach Peter Anheuser benannt

Der Panoramaweg soll nach seinem Initiator und Motor, dem 2016 verstorbenen CDU-Politiker und Stadtratsmitglied Peter Anheuser benannt werden. Für diese Namensgebung sprachen sich einstimmig die Mitglieder des Kulturausschusses aus. „Peter Anheuser hat auf dem Weg gerötelt und in seiner streitbaren Art auch mal die Motorsäge rollen lassen, der Weg war sein Kind“, sagte Andrea Manz (Bündnis90/Die Grünen).

Der Bad Kreuznacher Panoramaweg soll nach seinem Initiator benannt werden und den Namen „Peter Anheuser Weg“ erhalten.  Foto: GuT
Der Bad Kreuznacher Panoramaweg soll nach seinem Initiator benannt werden und den Namen „Peter Anheuser Weg“ erhalten.
Foto: GuT

Wie Oberbürgermeisterin Heike Kaster-Meurer ergänzte, soll die Namensgebung am Todestag Anheusers, am 27. Oktober, erfolgen. Mehrheitlich befürworteten die Ausschussmitglieder auch die Namensgebung Fischerplatz für die neu angelegte Grünfläche in der Magister-Faust-Gasse (ehemals Wolff'scher Garten). „Wir knüpfen hier an die Tradition der Nahefischer an“, begründete Kaster-Meurer den Vorschlag der Verwaltung, der mit sieben Ja-Stimmen gegen zwei Nein-Stimmen und eine Enthaltung eine breite Mehrheit fand.

Erfolglos blieb die Suche nach einer „Cash-Cow“, diesen Begriff brachte Silke Dierks (CDU) ins Spiel, bei der Beratung der Haushaltsansätze im Kulturetat. Wolfgang Kleudgen (CDU) und Reinhard Nühlen (Büfep) sahen zwar Spielraum bei dem Ansatz Eintrittsgelder Schlossparkmuseum, konnten aber für den Antrag, den Ansatz von 5000 Euro auf 10 000 Euro zu erhöhen, keine Mehrheit finden. Von diesem Wert sei man auch in der Planungsgruppe ausgegangen, so Kleudgen. Museumsleiter Marco van Bel erhielt Unterstützung von den restlichen Ausschussmitgliedern, die eine Verdoppelung als unrealistisch bezeichneten. Die Kenbo-Ausstellung habe zwar sehr gute Resonanz erzielt, allerdings erhalte man für solche hochkarätigen Präsentationen auch Drittmittel, die man sonst nicht zur Verfügung habe, so van Bel. Die Haushaltsvoranschläge für das Museum für Puppentheaterkultur (PuK), Install, Volkshochschule, Stadtbibliothek und Theaterförderung wurden mit der Änderung angenommen, dass der Ansatz Eintrittsgelder im PuK um 5000 Euro angehoben wurde. Die Volkshochschule konnte in ihrem Budget 8000 Euro einsparen. Wie Grit Gigga erklärte, zieht die VHS 2018 um und steht vor der Zertifizierung, beides eröffnet neue Optionen.

Die Konzertgesellschaft Bad Kreuznach erhält aus Mitteln der Hans und Harry Staab Stiftung einen Zuschuss von 500 Euro für das Neujahrskonzert am 14. Januar 2018 in der Pauluskirche . chj

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