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    Kreuznacher Diakonie investiert 6 Millionen Euro in neues Ärztehaus vor ihrer Klinik

    Die Kreuznacher Diakonie baut direkt vor ihrem Krankenhaus in der Ringstraße in Bad Kreuznach ein Ärztezentrum. Am Dienstag wurden die Pläne erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.

    Stehen an der Stelle, wo das neue Ärztezentrum gebaut wird: (von links) Markus Konen (Schneider Bau), der erste Mieter Dr. Adrian Staab, sein Projektentwickler Markus de Rossi (Owamed) und Dr. Thorsten Junkermann (Geschäftsführung des Diakonie-Krankenhauses).
    Stehen an der Stelle, wo das neue Ärztezentrum gebaut wird: (von links) Markus Konen (Schneider Bau), der erste Mieter Dr. Adrian Staab, sein Projektentwickler Markus de Rossi (Owamed) und Dr. Thorsten Junkermann (Geschäftsführung des Diakonie-Krankenhauses).
    Foto: Stephan Brust

    Von unserem Redakteur Stephan Brust

    Vorgesehen ist ein Gebäude mit einer Gesamtfläche von 2400 Quadratmetern, verteilt über drei Etagen und ein Staffelgeschoss. Baubeginn soll im August sein. Kostenpunkt: rund 6 Millionen Euro. Erster (Anker-)Mieter ist Dr. Adrian Staab, der über zwei Etagen ein eigenes Strahlentherapie-Zentrum integrieren wird.

    Ambulant und stationär verzahnen

    Weitere Flächen sollen an Ärzte, mit denen die Diakonie schon eng zusammenarbeitet, vergeben werden beziehungsweise an Mediziner, die „gut in unser Gesamtkonzept passen“, wie Dr. Thorsten Junkermann aus der Geschäftsführung des Diakonie-Krankenhauses erklärt. „Wir haben schon einige Interessenten unterschiedlicher Fachrichtungen“, sagt Junkermann. „Es gibt aber noch freie Flächen.“ Mit Konzept meint Junkermann eine enge Verzahnung von ambulanten und stationären Angeboten. Das sei der Weg der Zukunft - gerade vor dem Hintergrund des demografischen Wandels. „Für Patienten wird es immer wichtiger, gleich mehrere Experten an einem Ort zu haben“, unterstreicht er. Die Patientenzufriedenheit ist die eine Seite der Medaille. Die andere ist die betriebswirtschaftliche. Denn in Zeiten, in denen der Kostendruck für Krankenhäuser immer größer wird, sind auch neue Konzepte gefordert.

    „Es geht in jedem Fall auch darum, den Standort zukunftssicher zu machen“, bestätigt Junkermann. „Ich bin überzeugt, dass wir mit dem Zentrum weitere Potenziale erschließen können.“ Auch die Option auf das benachbarte Justizzentrum bestehe weiterhin. „Was wir damit machen werden, ist aber noch völlig offen. Ein Krankenhausanbau ist in jedem Fall nicht nötig“, so Junkermann.

    Fertigstellung bis Ende 2016

    Die Pläne für das Ärztezentrum stehen. „Mitte Mai werden wir den Bauantrag stellen“, sagt Markus Konen, Prokurist der Schneider Bau GmbH aus Merxheim, die von der Diakonie mit Planung und Bau beauftragt ist. Baustart soll im August sein, die Fertigstellung ist für Ende 2016 avisiert. Der 49 Meter lange Komplex wird direkt links vor dem Haupteingang entlang der Ringstraße platziert. Wichtig: Die Wegeführung soll unverändert bleiben, auch ein Eingriff in die Ringstraße sei nicht notwendig, erklärt Konen. Zwischen Klinik und Ärztezentrum soll ein elf Meter breiter Grünstreifen erhalten bleiben. Einzig die wenigen öffentlichen Parkplätze an der Einfahrt für die Krankenwagen fielen während des Baus weg, um hierüber die Zufahrt für die Rettungstransporte weiter zu gewährleisten.

    Mit der modernen Optik soll sich das Gebäude bewusst vom denkmalgeschützten Krankenhausensemble abheben. Das Erdgeschoss bietet knapp 500 Quadratmeter. Im ersten und zweiten Geschoss stehen je 740 Quadratmeter zur Verfügung, im Staffelgeschoss 480 Quadratmeter. Erdgeschoss und ein Teil der ersten Etage sind bereits vermietet - für 15 Jahre an Dr. Adrian Staab, Facharzt für Strahlentherapie.

    Gemeinsam mit Projektentwickler Owamed aus Karlsruhe hatte Staab zunächst geplant, ein eigenes Strahlentherapie-Zentrum in der Alzeyer Straße auf dem BKEG-Grundstück oberhalb von Ofen Freund zu errichten. „Als wir aber die Option der Diakonie erhalten haben, haben wir schnell gemerkt, dass diese noch interessanter ist“, sagt Owamed-Geschäftsführer Markus de Rossi. „Auch hinsichtlich weiterer Kooperationen.“ In seine Praxis investiert Staab 3,5 Millionen Euro. 2,5 Millionen Euro kostet allein der Linearbeschleuniger für die Strahlentherapie, der im Erdgeschoss eingebaut werden soll.

    Bad Kreuznach
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