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    Bad KreuznachKlopfer zum Rausschmiss: Delaveaux wollte nicht mitarbeiten

    War der Ausschluss von Karl-Heinz Delaveaux aus der CDU-Fraktion rechtens, oder gab es formelle Fehler? Während sich der Geschasste rechtliche Schritte vorbehält und eventuell gegen den Rausschmiss klagen will, bleibt Fraktionschef Werner Klopfer auf Kurs.

    Karl-Heinz Delaveaux (li) will seinen Rauswurf aus der CDU-Stadtratsfraktion von Bad Kreuznach nicht hinnehmen; Fraktionschef Werner Klopfer erklärt seine Gründe.
    Karl-Heinz Delaveaux (li) will seinen Rauswurf aus der CDU-Stadtratsfraktion von Bad Kreuznach nicht hinnehmen; Fraktionschef Werner Klopfer erklärt seine Gründe.

    Dass das Fehlen des Versammlungsortes auf der Einladung als Manko gesehen wird, findet der Politikveteran bedauerlich. „Jedes Fraktionsmitglied weiß, dass wir uns schon seit Jahr und Tag im Caravelle-Hotel treffen. Außerdem steht es in den Stadtratsunterlagen“, argumentiert er. In einer E-Mail habe er am selben Tag noch mal jedes Fraktionsmitglied angeschrieben und an die Sitzung und die entsprechende Lokalität erinnert. „Nun so zu tun, als ob man nicht gewusst hätte, wo wir uns treffen, ist doch ein albernes Spielchen“, findet Klopfer.

    Den Vorwurf, Karl-Heinz Delaveaux sei zur Sache nicht gehört worden, kann Klopfer ebenso wenig nachvollziehen: „Wenn jemand trotz zahlreicher Einladungen nie da ist, kann man ihn eben nicht anhören.“ Auf einen Abmahnungsbrief vom 17. Februar habe es keine Reaktion gegeben, ebenso wenig wie auf eine Einladung zur Fraktionssitzung am 15. Mai. Außerdem sei Delaveaux noch mal am selben Tag via E-Mail aufgefordert worden, auch hier habe er nicht reagiert, berichtet Klopfer.

    Generell habe er kein Interesse an einer Mitarbeit in der Fraktion gezeigt. „In der letzten Zeit ist er zu den Ausschusssitzungen erschienen – das stimmt, aber was nutzt das, wenn er nicht an den Fraktionssitzungen teilnimmt“, fragt der Fraktionschef rhetorisch.

    Als Begründung für den Rauswurf führt ein Schreiben Klopfers an Delaveaux vom 17. Februar zwei Vorwürfe auf: Delaveaux zahle nach wie vor keine Fraktionsbeiträge und er sei weiterhin Mitglied der FWG. Das Offenhalten dieser Option irritiere die Öffentlichkeit.

    In einer E-Mail vom 16. Mai fordert Werner Klopfer Delaveaux außerdem auf, seine Ausschusssitze (Hauptausschuss, Ausschuss für Grundstücksangelegenheiten, Landwirtschaftsausschuss, Sportausschuss, Ausschuss für Messen und Märkte) sowie eventuell seinen Posten als Aufsichtsrat der Betriebsgesellschaft für Schwimmbäder und Nebenbetriebe Bad Kreuznach und der Gesellschaft für Beteiligungen und Parken in Bad Kreuznach (BGK) zurückzugeben. Bis zum 23. Mai soll sich Delaveaux gegenüber seiner Ex-Fraktion erklären.

    Von unserem Reporter Marian Ristow

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