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Kirner Andreasmarkt: Weihnachtsmann war der Magnet

Wie ein Magnet zieht der Weihnachtsmann die Kinder an die Bühne vorm Dröscherhaus: Eine kleine Bescherung ist angesagt am Samstagmittag beim traditionellen Kirner Andreasmarkt. An den „Rändern“ des innerstädtischen Geschehens stehen sich derweil trotz bestem trockenem Glühweinwetter viele Händler die Beine in den Bauch.

„Da ist ja noch weniger los als bei einem normalen Krammarkt,“ sagt eine Stammbesucherin. Wenn nicht etliche Vereinsstände mit preiswerten kulinarischen oder adventlichen Angeboten gelockt hätten, wäre das eine sehr traurige Angelegenheit geworden.

Allen Beteiligten und Händlern war klar, woran es lag: Am gezwungenermaßen auf Samstag verlegten Veranstaltungstermin nämlich. Das wird auch 2018 wieder so sein, wenn der erste Adventsonntag im Dezember gefeiert wird und Andreasmarkt samstags gehalten wird. Die Begründung des Verbots ist übrigens eine gesetzliche Regelung und keine Willkür von Stadt oder Händlern.

Die Budenstadt auf dem Rathausplatz war im Hinblick auf die Besucherresonanz die große Ausnahme: Um die Stände drängen sich bei frostigen Temperaturen vor allem Eltern und Großeltern, die den Bühnenauftritt der Kleinen verfolgen wollten. Außerdem ist der Kirner Weihnachtsmarkt zum beliebten Treff geworden, natürlich auch zur kleinen Nachrichtenbörse in diesen politisch stürmischen Zeiten. Dabei herrscht in Sachen Fusion, dem Megathema 2017 in Kirn, derzeit eher Flaute. „Nix Neues, die reden nicht mit uns“, sagt Fritz Wagner, der am Lions-Stand zusammen mit seiner Frau Ute Weißwein-Glühwein ausschenkt. Warme Hände, aber kalte Füße hatten einige in den rustikalen Holzbuden. „Heizstrahler sind da verboten,“ merkt einer an. Da fällt der Weg in die mit Angeboten lockenden verkaufsoffenen Geschäfte natürlich leicht. So richtig volle Einkaufstüten fielen dem Betrachter aber spätnachmittags nicht sehr häufig auf.

Stark besucht ist wie immer bei solchen Gelegenheiten das Dröscherhaus. Die Plätze in der AWO-Begegnungsstätte, wo unter anderem gefüllte Klöße serviert werden, sind voll besetzt. Und nach dem Auftritt des 80-köpfigen Schulchors der Dominikschule um Petra Franzmann herrscht im ersten Stock teils dichtes Gedränge: Hier werden Briefe ans Christkind geschrieben und Engel für den Christbaum aus Gesangbuchseiten gebastelt. Diese Aktion findet immer mehr Anhänger (wir berichten noch ausführlich über die Wunschzettel und darüber, was das Christkind damit gemacht hat). Als Christkind war am Samstag Grundschulrektorin Petra Franzmann unterwegs: Mit blond gelockten Engelshaaren. Im Weihnachtsmannkostüm steckte wieder Hendrik Brötzmann. Beide hatten die Kinder für die Bescherung an der Bühne mit einem Rundgang durch die Stadt schon „angefüttert“ (Bericht zum Andreasmarkt und langem Einkaufssamstag folgt).

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