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    Katholischer Kindergarten Sobernheims wird 2012 erweitert

    100 Mädchen und Jungen in vier Gruppen – im katholischen Kindergarten an der Bad Sobernheimer Herrenstraße geht es manchmal ganz schön eng zu. Uns so ist die lange erwartete Entscheidung jetzt gefallen: 2012 wird für 675 000 Euro angebaut. Den Löwenteil, 300 000 Euro, wird die Stadt tragen. Darauf verständigte sich der Hauptausschuss am Montagabend. Land und Kreis schießen pro Kind jeweils 4000 Euro zu; um 35 Prozent der Kosten kommen auf den freien Träger die katholische Kirchengemeinde zu. Gespräche von Stadt und Kreis mit dem Bistum Trier folgen.

    Auch für die Mäusegruppe des katholischen Kindergartens an der Bad Sobernheimer Herrenstraße wird es nach dem 675 000 Euro teuren Umbau, der 2012 beginnen soll, mehr Platz geben; unser Bild zeigt (von links) die sechs munteren „Mäuse“ Fin, Carolin, Acia, Karl, Max und Daniel.
    Auch für die Mäusegruppe des katholischen Kindergartens an der Bad Sobernheimer Herrenstraße wird es nach dem 675 000 Euro teuren Umbau, der 2012 beginnen soll, mehr Platz geben; unser Bild zeigt (von links) die sechs munteren „Mäuse“ Fin, Carolin, Acia, Karl, Max und Daniel.
    Foto: Stefan Munzlinger

    Bad Sobernheim - 100 Mädchen und Jungen in vier Gruppen – im katholischen Kindergarten an der Bad Sobernheimer Herrenstraße geht es manchmal ganz schön eng zu. Uns so ist die lange erwartete Entscheidung jetzt gefallen: 2012 wird für 675 000 Euro angebaut. Den Löwenteil, 300 000 Euro, wird die Stadt tragen. Darauf verständigte sich der Hauptausschuss am Montagabend. Land und Kreis schießen pro Kind jeweils 4000 Euro zu; um 35 Prozent der Kosten kommen auf den freien Träger die katholische Kirchengemeinde zu. Gespräche von Stadt und Kreis mit dem Bistum Trier folgen.

    Bei einem Termin vor Ort demnächst geht es um die baulichen Details. Vor 40 Jahren errichtet verfügt das einstöckige Gebäude neben der Matthäuskirche zwar über einen großen Innenhof; doch drinnen fehlt es an dringend gebrauchten Förderräumen und beispielsweise einem Besprechungszimmer für die zwölf Erzieherinnen und Erzieher Kurt Schneider um Leiterin Sabine Hasemann. Bislang tagten sie in der Turnhalle.
    Also wird nach hinten seitlich angebaut, berichtete Stadtbürgermeister Michael Greiner gestern Morgen nach der Hauptausschusssitzung. Mit im Boot ist auch das Kreisjugendamt, das für Sobernheim einen aktuellen Bedarf an 13 Plätzen für Kinder unter drei Jahre festgestellt hat.

    „Und dem tragen wir nun Rechnung“, sagte Greiner. Nicht einfach, in Zeiten, da auch die Felkestadt finanziell nicht gerade auf Rosen gebettet ist. Und so wird die Kommunalaufsicht ein Wörtchen mitreden, wenn Sobernheimer dieser Plichtaufgabe nachkommen will – und, vor allem, auch muss.

    Der Bad Sobernheimer Architekt Jürgen Faber (Diplom-Ingenieur FH) plant das Anbauvorhaben, das nicht nur die Erweiterung vorsieht. Auch der über die vergangenen Jahre hinweg angefallene Sanierungsstau soll aufgelöst werden.

    Weitere Thema im Hauptausschuss:

    Steinbruch Marta: Behält Sobernheim seinen „Bad“-Titel auch, wenn der Steinbruch bei Steinhardt in Betrieb geht? Das fragten die Grünen um Volker Kohrs und forderten von der Stadtspitze, sich mit dem Land in Verbindung zu setzen. Durch den Betrieb sei mit Umwelteinflüssen wie Staub für das Stadtgebiet zu rechnen, so Kohrs. Der Bad-Titel sei unter anderem an ein Klimagutachten gebunden; 2001 sei dieses Gutachten „sehr schlecht“ ausgefallen. Beim aktuellen Gutachten wurden die Werte zwar uneingeschränkt, aber nur im unteren Bereich erfüllt worden. Bedenklich findet Kohrs schon jetzt die Grobstaub-Konzentration bei Nordostlagen, etwa in Trockenperioden. Der Bad-Titel sei auch für touristische Weiterentwicklung „besonders wichtig“.

    Brauhaus im Marum-Park: Auch das Projekt des Merxheimer Bauunternehmers Bruno Schneider im Sobernheimer Marum-Park beschäftigte den Hauptausschuss am Montagabend. Fazit: alles im Zeitplan. Schneider bereitet den Bauantrag vor. Fließt schon an Weihnachten 2012 der erste Gerstensaft?

    Sportgelände im Staaren: Die Verbandsgemeinde möchte jetzt, da sie vom Kreis als Schulträger abgelöst wurde, das SC-Sportgelände im Staaren loswerden. Pflegeaufwand im Jahr: 26 800 Euro. Die Stadt ist grundsätzlich interessiert. Jetzt geht's alleine darum, wie das Geld aufgetrieben werden kann. mz

     

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