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Seesbach

K-19-Ausbau in Seesbach wird fast doppelt so teuer: Anlieger müssen weit tiefer in die Tasche greifen

Doch deutlich tiefer in die Tasche greifen müssen die Anlieger der Seesbacher Hauptstraße (K 19) für den Bau der Nebenanlagen beim derzeit laufenden Ausbau der Ortsdurchfahrt.

Es geht nicht so recht voran mit dem Ausbau der Seesbacher Ortsdurchfahrt (K 19). Und die Grundstückseigentümer wissen noch immer nicht, was finanziell auf sie zukommt.
Es geht nicht so recht voran mit dem Ausbau der Seesbacher Ortsdurchfahrt (K 19). Und die Grundstückseigentümer wissen noch immer nicht, was finanziell auf sie zukommt.
Foto: Reinhard Koch

Nach einer Kostenschätzung der Verbandsgemeinde-Bauabteilung ging Ortsbürgermeisterin Antonie Ullrich von 175 000 Euro für den Ausbau einschließlich Grunderwerb und Beleuchtung aus. Seit der Ausschreibung aber, so machte es nun Gabriele Kalin von der VG-Verwaltung deutlich, wissen wir mehr.

Die Kosten für den ersten Bauabschnitt, vom Ortseingang aus Richtung Simmertal bis zur Felsenstraße, werden 304 240 Euro betragen. Und dies ist wohl noch nicht die endgültige Summe, wie es aus der unserer Zeitung vorliegenden Kostenaufstellung herauszulesen ist. Es handelt sich vielmehr um den Stand Januar 2014.

Dem Beschluss des Gemeinderates zufolge müssen die Grundstückseigentümer 55 Prozent der Kosten aufbringen. Nach der Ausschreibung durch den Landesbetrieb Mobilität (LBM) beziffern sich die Herstellungskosten für die Nebenanlagen alleine schon auf 203 258 Euro. „Und das ist spätestens mit dem Vergabeschreiben des LBM vom 14. Juni 2013 bekannt", wundert sich Gabriele Kalin im Gespräch mit dem „Oeffentlichen" über anders lautende Zahlenfolgen in Seesbach.

Hinzu kommen runde 60 500 Euro für die Straßenbeleuchtung, circa 19 800 Euro für den Grunderwerb, etwa 20 326 Euro an Verwaltungskosten entsprechend der Ausbauvereinbarung sowie die Kosten für Beweissicherungsgutachten von 356 Euro. Außerdem fließen noch nicht bezifferte Kosten der gemeinsam, also von LBM und Gemeinde zu finanzierenden Arbeiten gemäß der Ausbauvereinbarung, wie etwa die Baustelleneinrichtung und die Verkehrssicherung. Auch das ist aus der „nicht endgültigen Kostenaufstellung" herauszulesen.

Die Grundstückseigentümer sind nicht gerade erfreut darüber, dass sie noch nicht wissen, welche finanziellen Belastungen auf sie zukommen werden. Und auch nicht darüber, dass es mit der Baustelle „nicht zügig" voran geht. Reinhard Koch

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