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    StrombergJohann Lafers Stromburg putzt sich heraus: Le Val d'Or ist wieder geöffnet

    Das wird besonders die Feinschmecker freuen: In Johann Lafers Stromburg wird zwar immer noch fleißig gewerkelt, das Restaurant Le Val d'Or aber ist seit dem 15. Juni wieder geöffnet. Das bestätigte Lafers Ehefrau Silvia gestern im Gespräch mit dem Oeffentlichen Anzeiger.

    Auf der Stromburg wird gewerkelt, renoviert und veredelt, ohne dass Baustellencharakter entsteht.
    Auf der Stromburg wird gewerkelt, renoviert und veredelt, ohne dass Baustellencharakter entsteht.
    Foto: Gustl Stumpf

    „Endlich wieder Gäste“, erklärte sie mit Blick auf das Tagesgeschäft, denn veranstaltungstechnisch sei das Haus trotz der Umbau- und Sanierungsarbeiten gut gebucht gewesen. Seit Anfang des Jahres sind die Handwerker auf der Burg beschäftigt, und nach Lage der Dinge wird das auch noch bis Ende des Jahres so bleiben.

    Wie eine Baustelle wirkt Lafers renommierter Gastronomie- und Hotelstandort in Stromberg freilich nicht. Alles ist sauber und aufgeräumt. Renoviert wird Schritt für Schritt, ohne dass es die Gäste spüren. Die Verzögerungen im Zeitplan sind versteckten Mängeln geschuldet. So müssen neben dem Brandschutz die meisten Versorgungsleitungen erneuert werden, sprich, die alten Wasserrohre raus, neue rein. „Eigentlich wollten wir alles nur schöner machen, dann sind wir auf dieses Problem gestoßen“, unterstreicht Silvia Lafer. Konsequenz: Bis das Bistro d'Or und die 14 Hotelzimmer fertig sind, wird es noch eine Weile dauern.

    Der Eingangsbereich, die Bar und das Restaurant sind fertig und geöffnet.
    Der Eingangsbereich, die Bar und das Restaurant sind fertig und geöffnet.
    Foto: Gustl Stumpf

    Dagegen präsentiert sich der Lobbybereich schon ganz im edlen Stil. Die Lieblingsmaterialien von Silvia Lafer, Holz und Stein, dominieren, wo einst Glasvitrinen den Shopcharakter betonten und zum Kauf diverser Waren mit dem Lafer-Label einluden. Das Le Val d'Or erstrahlt ebenfalls im neuen Outfit. Keine Spur mehr vom Vierjahreszeitenkonzept. Vergangenheit. An den Wänden hängen bezaubernde Bilder der Künstlerin Wilma JungPrael, die gern als malende Poetin bezeichnet wird.

    In diesem Ambiente, frisch und spritzig, lässt es sich wahrlich speisen wie Gott in Frankreich. Außer montags und dienstags sorgt Küchenchef Marcus Noack für besondere Qualität auf dem Teller. Er hat schon den bedeutendsten Köchen über die Schulter geschaut und in Lafers Kochschule in Guldental sein Talent bewiesen. „Ich bin ganz begeistert, was die beiden kreieren. Das ist eine Art Symbiose“, bekräftigt die Hausherrin und verrät, dass ihr Mann und Marcus Noack immer wieder die Köpfe zusammenstecken und über den Töpfen brüten, auch wenn Johann Lafer selbst nicht mehr aktiv in der Küche wirkt.

    Alles wirkt aufgeräumt, sauber, steril. Genuss ist Programm.
    Alles wirkt aufgeräumt, sauber, steril. Genuss ist Programm.
    Foto: Gustl Stumpf

    Viele andere Projekte halten ihn auf Trab – neben diversen Fernsehauftritten gilt sein besonderes Engagement nach wie vor der Nachwuchsförderung sowie einem Gastronomieprojekt am Fleesensee in Mecklenburg-Vorpommern. Dort kooperiert er mit den Geschäftspartnern Jörg Lindner und Kai Richter von der 12.18 Investment Management GmbH Düsseldorf, während die Entwicklung auf der Stromburg allein in Händen der Familie Lafer liegt.

    Im Keller ist auf Initiative von Johann Lafer eine neue Bankettküche entstanden.
    Im Keller ist auf Initiative von Johann Lafer eine neue Bankettküche entstanden.
    Foto: Gustl Stumpf

    Die Burg ist und bleibt Lafers Herzensangelegenheit und lässt den Fernsehkoch nicht los. Vieles, was jetzt umgesetzt wird, trägt seine Handschrift. Zum Beispiel die Bankettküche im Keller. Ganz steril wirkt sie, fast wie ein OP, mit einem strahlend blauen Himmel an der Decke. Nebenan: der temperierte Weinkeller, die Vorbereitungsküche, eine Wäschekammer, das Hauskraftwerk und, und, und. Alles wie aus dem Ei gepellt. Die besondere Qualität des Hauses und der Speisen, die Philosophie vom guten Geschmack, die natürlich ihren Preis hat – von hier unten geht sie aus und strahlt bald wieder bis hinauf in den Turm der Burg.

    Von unserem Redaktionsleiter Gustl Stumpf

    Die Stromburg hat sich herausgeputzt.
    Die Stromburg hat sich herausgeputzt.
    Foto: Gustl Stumpf

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