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Bad Sobernheim

HSV Sobernheim kann die Dr.-Dümmler-Halle alleine nutzen

Der Handball-Sportverein (HSV) darf sich als der große Gewinner im Winterhalbjahr fühlen – zumindest wenn es nach den Belegungszeiten der Dr.-Dümmler-Halle geht.

Markus Barwig vom HSV brütet über den Hallenbelegungsplänen. Im Hintergrund die drei Vertreter der VG-Verwaltung.
Markus Barwig vom HSV brütet über den Hallenbelegungsplänen. Im Hintergrund die drei Vertreter der VG-Verwaltung.
Foto: Martin Köhler

Diese Stunden sind derart begehrt, dass die zuständige Sachbearbeiterin der Verbandsgemeinde, Monika Müller, alljährlich eine eigene Besprechung anberaumt, in der die Vereine alle ihre Interessen und Bedürfnisse äußern können.

Koordinatorin der Hallenbelegungszeiten: Monika Müller von der VG-Verwaltung.
Koordinatorin der Hallenbelegungszeiten: Monika Müller von der VG-Verwaltung.
Foto: Martin Köhler

Er erwarte eine „unspektakuläre Sitzung", meinte VG-Bürgermeister Rolf Kehl. Und tatsächlich waren sich die acht Vereinsvertreter innerhalb einer guten Stunde einig. Zu verdanken war dies dem „Gedankenblitz" von Monika Müller: Weil der HSV ohnehin schon so viele Stunden in dieser Halle trainiert und spielt, kam sie auf die Idee, dem Sobernheimer Vorzeigeverein die Halle exklusiv zuzuteilen. Nach einigem Hin- und Herrechnen sei ihr klar geworden, dass das funktionieren könne.

Markus Barwig, Leiter des HSV-Spielbetriebs, konnte sein Glück kaum fassen und seine vorbereiteten Unterlagen und Argumente in der Tasche stecken lassen.

Somit blieben noch die Leinenbornhalle und die neue Sporthalle des sanierten Gymnasiums übrig. In der Leinenbornhalle trainieren traditionell die Sobernheimer Tischtennis-Freunde. Das wird auch so bleiben. Doch sollten sie ihre Freitagsspieltermine früher der Verwaltung mitteilen, damit es in Zukunft keine Überschneidungen mehr mit dem Haxen-Essen der ehemaligen Geschwaderangehörigen gebe, bat Monika Müller. VG-Bürgermeister Kehl erinnerte daran, dass es das Haxenessen in der jetzigen Großveranstaltungsform nur noch einmal geben werde.

Neben den Tischtennisspielern bleiben die Fußballkinder des Turnvereins 1867 – dessen eigene Halle ist immer ausgebucht – sowie die Grün-Weißen Panther des HSV in der Leinenbornhalle.

Monika Müller berichtete, dass seit dem vergangenen Jahr die Kapazität der neuen Sporthalle des Gymnasiums hinzugekommen sei, was den Vereinen im Winter enorm nutze. Schließlich sei sie genauso groß wie die Dümmler-Halle und wie diese auch in Drittel teilbar. Sie müssen sich künftig mehrere Vereine aus der VG teilen und, vor allem, organisiert nach einem strengen Zeitplan. So musste Stefanie Schlarb vom TuS Meddersheim schwer kämpfen, damit ihre D-Jugend ihre Hallenzeit erhielt.

Grundsätzlich wurde deutlich, wie viele Aspekte zu bedenken sind, wenn es um die Hallenzeiten geht, etwa: Hat der Trainer freitagsabends Zeit? Sind in der Gymnasiumshalle genügend Schränke für die Vereinsbälle und Trainingsgeräte? Was, wenn ein Verein zwei Stunden Hallenzeit mehr benötigt als im Vorjahr? Was nützt eine Trainingszeit am Samstag, wenn gerade zu dieser Zeit die Rundenspiele anstehen? Aufpassen: Donnerstags ist bis 19 Uhr Lehrersport im EFG angesagt. Und der Gymnastikraum in der Grundschule ist nur montags bis donnerstags zu nutzen, weil freitagsmittags schon geputzt wird. Manfred Hoseus vom TuS 04 Monzingen sagte: „Wir haben immer mittwochs trainiert und wollen das auch so beibehalten."

Geduldig hörte sich Monika Müller alle Wünsche an, moderierte souverän mit der Routine nach manchen Zeitenverhandlungen. Schnell war der TV 1867, der sich den Donnerstag von 19 bis 21 Uhr schon frühzeitig für seine Tanzgruppen vormerken ließ.

Kritisch wurde es, als Karl-Willi Gins für den SC Odernheim eine Kreismeisterschaft im Januar über drei Wochenenden vormerken lassen wollte: Alles ausgebucht! Aber vielleicht geht's ja im Februar. Martin Köhler

Kirn
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