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    Gute Nachrichten für Meisenheim: 250 000 Euro für die Stadtsanierung

    Es ist entschieden: Meisenheim erhält aus dem Förderprogramm "Städtebauliche Erneuerung - Historische Stadt" einen Zuschuss von 250 000 Euro für die Stadtsanierung.

    Sie haben gut lachen: VG-Bürgermeister Dietmar Kron (links) übergab Stadtbürgermeister Gerhard Heil den Bescheid, in dem das Innenministerium in Abstimmung mit der ADD Trier weitere 250 000 Euro für die Städtebauliche Erneuerung in Meisenheim zusagt. Für das Gebäude im Hintergrund in der Schmidtsgasse gibt es laut Heil einen Investor, der das Bauwerk sanieren und anschließend für Betreutes Wohnen vermieten möchte.  Foto: Roswitha Kexel
    Sie haben gut lachen: VG-Bürgermeister Dietmar Kron (links) übergab Stadtbürgermeister Gerhard Heil den Bescheid, in dem das Innenministerium in Abstimmung mit der ADD Trier weitere 250 000 Euro für die Städtebauliche Erneuerung in Meisenheim zusagt. Für das Gebäude im Hintergrund in der Schmidtsgasse gibt es laut Heil einen Investor, der das Bauwerk sanieren und anschließend für Betreutes Wohnen vermieten möchte.
    Foto: Roswitha Kexel

    Von unserer Mitarbeiterin Roswitha Kexel

    Das Innenministerium hat in Abstimmung mit der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Trier (ADD) das Jahresprogramm 2016 "Städtebauliche Erneuerung" aufgestellt - und Meisenheim wurde berücksichtigt. Mit den Fördermitteln können auch private Maßnahmen gefördert werden.

    Die 250 000 Euro für 2016 wurden zusätzlich zu den 160 000 Euro bewilligt, die in erster Linie für die Sanierung der Stadtmauer im Bereich Bleiche eingesetzt werden. Als kürzlich Finanzstaatssekretär Professor Salvatore Barbaro in Meisenheim über Bauen und Wohnen sowie Wohnraumförderung des Landes für junge Familien und den sozialen Wohnungsbau durch die landeseigene Investitions- und Strukturbank (ISB) informierte, nutzten Stadtbürgermeister Gerhard Heil und die Beigeordneten Reinhold Rabung (CDU) und Marco Wendel (SPD) sowie VG-Bürgermeister Dietmar Kron die Chance, dem Staatssekretär im Vorfeld die Fortschritte in der Stadtsanierung Meisenheims zu zeigen. Obwohl es bereits dunkel war, konnte Barbaro die Reize der Altstadt entdecken. Beim schnellen Rundgang vorbei an den alten Adelshöfen in der Obergasse und der Schlosskirche ging es direkt ins Herz der historischen Altstadt, in die Untergasse mit ihren Geschäften und der Gastronomie.

    Auch zu zwei "Baustellen" führte Heil den Staatssekretär. Für eine seit Längerem leerstehende Immobilie in der Schmidtsgasse sei es gelungen, einen Investor zu finden, der das Objekt sanieren und danach für Betreutes Wohnen vermieten möchte. Nächste Baustelle: das marode Anwesen Schuck, das von der Untergasse an die Schweinsgasse und bis an den katholischen Pfarrgarten reicht, soll abgerissen werden. Geplant ist, eine fußläufige Verbindung zur Obergasse und teilweise Grünfläche anzulegen. Stadtbürgermeister Gerhard Heil beklagte, dass die Abrisskosten und die Entsorgung so hoch sind: "Einige Gebäude sind sogar geschenkt zu teuer."

    Barbaro zeigte sich beeindruckt - sowohl von der Altstadt als auch vom Ambiente der ehemaligen Synagoge. Das Haus der Begegnung sei das I-Pünktchen in der Stadt, meinte der Finanzstaatssekretär. Man müsse die Menschen begeistern, in historische Bausubstanzen zu investieren und in den alten Ortskernen Wohnraum zu schaffen. Dabei unterstützen könne die Förderung des sozialen Mietwohnungsbaus, bei dem der Investor einen Zuschuss für seine Baumaßnahme erhält und sich im Gegenzug verpflichtet, die Mieten auf einem gewissen Niveau zu halten. Interessant seien auch die Eigentumsprogramme für junge Familien und barrierefreies Wohnen im Alter sowie gemeinschaftliches Wohnen, sagte Barbaro. Er habe in Meisenheim an vielen Stellen gesehen, was möglich ist. Auch künftig sollten Modellprojekte angestoßen werden, damit die Ortskerne nicht aussterben. Die Hinweise auf die hohen Abrisskosten bei alten Gebäuden nahm Barbaro ernst: "Das ist ein Grundproblem. Die Abrisskosten sind eine extreme Kostenbelastung. Es gibt Geld für den Kauf und Bau von Objekten, aber der Abriss ist ein Förderloch. Das ist ein Bereich, den man noch angehen müsste. Ich nehme die Anregung mit." Mit Mitteln aus der sozialen Wohnraumförderung des Landes sollen in diesem Jahr 4200 Wohnungen gebaut werden.

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