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    Bad Kreuznach

    Große Erleichterung am Kreuznacher Bahnhof: Neue Personenunterführung ist eröffnet

    Zweieinhalb Jahre wird schon am Bad Kreuznacher Bahnhof gebaut. Jetzt ist die erste große Erleichterung für die Fahrgäste spürbar.

    Erster Quantensprung: Stadt und Deutsche Bahn eröffneten die neue Personenunterführung inklusive Sündanbindung an die Bosenheimer Straße.
    Erster Quantensprung: Stadt und Deutsche Bahn eröffneten die neue Personenunterführung inklusive Sündanbindung an die Bosenheimer Straße.
    Foto: Stephan Brust

    Von unserem Redakteur Stephan Brust

    Die Treppenaufgänge sind zum Teil drei Mal so breit wie vor dem Umbau.
    Die Treppenaufgänge sind zum Teil drei Mal so breit wie vor dem Umbau.
    Foto: Stephan Brust

    Am Freitag eröffneten Stadt und Bahn die neue Personenunterführung inklusive Südanbindung an die Bosenheimer Straße. Es ist ein Quantensprung. Nicht nur, weil man sich „mit dieser Unterführung jetzt schon fast wie in einer Großstadt fühlt", freut sich Oberbürgermeisterin Heike Kaster-Meurer. Sondern vor allem auch, weil damit die beiden provisorischen Holztreppentürme passé sind. „Sie sind ab sofort gesperrt und werden im Januar endgültig entfernt", unterstreicht Frank Höflich, verantwortlicher Projektmanager der Bahn für die Großbaustelle.

    McDonalds steht bereits mit einem Wagen vor dem Bahnhof, Ende Januar soll die neue Filiale in der früheren Gaststätte Bacchus eröffnet werden.
    McDonalds steht bereits mit einem Wagen vor dem Bahnhof, Ende Januar soll die neue Filiale in der früheren Gaststätte Bacchus eröffnet werden.

    Die Provisorien führten seit September 2011 zu den hinteren Gleisen und sorgten für viel Unmut. Gerade bei Menschen, die nicht mehr gut zu Fuß sind, aber dennoch einen Koffer mit sich tragen, oder auch bei Familien mit Kinderwagen. Rollstuhlfahrern empfahl die Bahn direkt, auf Züge auszuweichen, die an den ersten Gleisen abfahren, oder einen anderen Bahnhof wie in Bad Münster-Ebernburg zu nutzen.

    Sie müssen sich auch weiter gedulden, bis sie das gesamte Areal nutzen können, denn endgültig barrierefrei ist der Bahnhof erst, wenn auch die vier großen Aufzüge installiert sind. Die Schächte und Glasverkleidungen sind bereits zu sehen, der Einbau der Maschinentechnik folgt im Frühjahr. Im Mai sollen die Aufzüge in Betrieb gehen. Die komplette Modernisierung des Bahnhofs soll im August beendet sein.

    McDonalds öffnet Ende Januar
    Bis dahin wird auch die Unterführung noch mit einem speziellen Fliesenkonzept verschönert, die Stadt lässt außerdem eine neue Toilettenanlage zwischen den Gleisen 2 und 3 (Kostenpunkt 140 000 Euro, 85 Prozent trägt das Land) installieren. Parallel dazu wird auch die Frontseite des Bahnhofsgebäudes weiter saniert – nachdem McDonalds wie bereits berichtet die frühere Bacchus-Gaststätte umgebaut hat und dort eingezogen ist. Das soll Ende Januar der Fall sein, seit dieser Woche steht die Fastfoodkette bereits mit einer Art Imbisswagen vor dem Bahnhof.

    Das Gebäude daneben, die frühere Kantine, gehört der Stadt, soll 2014 abgerissen werden. „Eventuell nutzen wir die Freifläche für neue Parkplätze", sagt Kaster-Meurer.

    Neben der Toilettenanlage und circa einer Million Euro als Beteiligung an der gesamten Modernisierung des Bahnhofs läuft auch die südliche Anbindung an die Bosenheimer Straße über das Konto der Stadt. Wobei von den 1,7 Millionen Euro 75 Prozent bereits über eine ÖPNV-Fördermaßnahme abgedeckt sind. „Diese südliche Anbindung ist enorm wichtig", stellt Bad Kreuznachs Wirtschaftsdezernent Udo Bausch heraus, „denn damit sind jetzt auch die Unternehmen im Gewerbegebiet General Rose viel schneller über den Bahnhof zu erreichen."

    Großzügige Treppenaufgänge als riesen Plus
    Die genaue Wegführung ist an mehreren Stellen auf dem Bahnhofsgelände groß ausgehängt. Von der Innenstadt kommend führt sie wieder wie gewohnt über das Empfangsgebäude. Ein riesen Plus der neuen Personenunterführung sind neben der Verkürzung der Gehwege auch die großzügig ausgefallenen Treppenaufgänge zu den Gleisen, die zum Teil drei Mal so breit geworden sind wie vor dem Umbau. Und Höflich verspricht: „Wir werden auch den weiteren Baufortschritt so anpassen, dass die Wege für die Fahrgäste so kurz wie möglich bleiben."

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