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    Gleitschirme am Himmel über Odernheim und Staudernheim

    Staudernheim/Odernheim - Der Gleitschirmverein Nahe-Glan veranstaltet am Samstag und Sonntag, 25. und 26. August, sein Sommerfest in den benachbarten Weinorten Staudernheim an der Nahe oder Odernheim am Glan. Ausweichtermin ist bei schlechtem Wetter der 1. und 2. September. Welches der beiden Dörfer Austragungsort wird, entscheidet die Windrichtung.

    Ein Gleitschirmflieger über Staudernheim – ein faszinierender Sport, der am Samstag und Sonntag, 25. und 26. August, präsentiert werden soll.
    Ein Gleitschirmflieger über Staudernheim – ein faszinierender Sport, der am Samstag und Sonntag, 25. und 26. August, präsentiert werden soll.
    Foto: privat

    Staudernheim/Odernheim - Der Gleitschirmverein Nahe-Glan veranstaltet am Samstag und Sonntag, 25. und 26. August, sein Sommerfest in den benachbarten Weinorten Staudernheim an der Nahe oder Odernheim am Glan. Ausweichtermin ist bei schlechtem Wetter der 1. und 2. September. Welches der beiden Dörfer Austragungsort wird, entscheidet die Windrichtung.

    Für die geplanten Gleitschirmveranstaltungen stehen den Nahe-Glanern ein Ost-, ein West- und ein Südstartplatz zur Verfügung, die nur wenige Autominuten voneinander entfernt liegen. Die Zufahrt wird in beiden Orten frühzeitig ausgeschildert sein.

    Vielen ist insbesondere Odernheim am Glan durch die Heilige Hildegard von Bingen bekannt, deren Wirkungsstätte, heute die Ruine des ehemaligen Klosters Disibodenberg, von allen Startplätzen schnell zu erreichen ist.

    Nicht fliegenden Gästen werden für ein kleines Entgelt Tandemflüge angeboten. Vielleicht ergibt sich bei günstigen Windbedingungen auch ein Flug über die Klosteranlage. Wie immer verwöhnt die bekannt gute Bewirtung der Nahe -Glaner mit Speisen aller Art.

    Von den etwa 26 000 Gleitschirmfliegern in Deutschland sind rund 90 Mitglied im Gleitschirmverein Nahe-Glan. Der Verein wurde 1998 gegründet. Damals begann ein Dutzend Gleitschirmpiloten die Hänge über dem Flussdreieck von Nahe und Glan auf Start- und Landemöglichkeiten hin zu untersuchen. Es folgten für die Startplätze oft schwierige und lang andauernde Genehmigungsverfahren, denn Gleitschirmfliegen unterliegt als Flugsport der Aufsicht des Bundesverkehrsministeriums.

    Beginnend mit einem Dutzend Mitgliedern und einem einzigen Startplatz entwickelte sich der Verein. Heute üben die Mitglieder in einer familiären, freundschaftlichen Gemeinschaft diesen Flugsport von nunmehr neun Startplätzen aus. An Nahe und Glan werden Höhen bis 3000 Metern erreicht und auch Flugstrecken über fast 90 Kilometer zurückgelegt.

    Viele glauben, diese Sportart sei sehr gefährlich, schreibt Pressewart Dietger Hippenstiel. Der Eindruck täusche. Gleitschirmfliegen zähle nicht zu den Risikosportarten. Tödliche Unfälle seien „wie im gesamten Flugwesen sehr, sehr selten“. Die Unfallquoten von Motorradfahrern und Fallschirmspringern liege deutlich höher.

    Die beste Art, das Gleitschirmfliegen kennenzulernen, sei ein Passagierflug mit einem Doppelsitzer oder Tandemschirm. Dafür sind besondere Gleitschirme nötig, die für die erhöhte Zuladung ausgelegt sind. Das Fliegen mit dem Gleitschirm sei wohl die einfachste Art zu fliegen. Die gesamte Flugausrüstung passe in einen großen Rucksack und wiege rund 15 Kilo.

    Während des Flugs sitzt der Pilot in einem Gurt und ist über die Tragegurte, die sich in viele dünne Leinen verzweigten, mit der Tragfläche verbunden. Ein Gleitschirm könne bei einem Höhenverlust von 1000 Metern etwa acht Kilometer weit fliegen und erreiche eine Geschwindigkeit von 40 km/h.

    Seit rund 14 Jahren kann man die Gleitschirme am Himmel über Staudernheim und Odernheim sehen. Bei Vielen lösten sie Urlaubsstimmung aus. Zu den touristischen Attraktionen an Nahe/Glan wie Radeln, Kanuwandern oder Draisinenfahren ist mit dem Gleitschirmfliegen eine sichtbare Attraktion hinzugekommen.

    Weitere Informationen bei Dietger Hippenstiehl, Telefon 06735/404 oder 0160/991 119 86.

    Bad Kreuznach
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