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    FH Bingen: Interesse an Bad Kreuznach als Standort bleibt

    Ohne Wachstum keine zusätzlichen Finanzmittel: Die Fachhochschule Bingen plant für die Zukunft und denkt dabei weiterhin intensiv auch an eine Zweigstelle in Bad Kreuznach.

    Die FH Bingen möchte gern in Bad Kreuznach eine Zweigstellle errichten.
    Die FH Bingen möchte gern in Bad Kreuznach eine Zweigstellle errichten.
    Foto: Archiv Ingo Bulla, FH Bingen

    Von unserem Redakteur Rainer Gräff

    Schwerpunkte sind zudem die Internationalisierung - und der anstehende Erweiterungsbau auf dem Campus in Bingen-Büdesheim mit dem lange ersehnten Audimax als Großhörsaal und Veranstaltungsstätte. Präsident Dr. Klaus Becker muss auf Zuwachs abzielen. Die Logik des Hochschulpaktes verordnet im Idealfall 700 neue Studenten in den nächsten vier Jahren. Nur so können die in Aussicht gestellten elf Millionen Euro für Projekte, Einrichtungen und den Lehrbetrieb in den nächsten vier Jahren fließen. Ohne diese Zielerreichung gibt es weniger Geld für die kleine Hochschule. Umso willkommener wäre da eine Dependance in Bad Kreuznach und damit mitten in der Gesundheitsregion.

    Offene Türen in der Kurstadt

    Die Pläne einer Gründung in der Kurstadt sind nicht neu, die Umsetzung bedeutet jedoch das Bohren dicker Bretter. Einen wichtigen Unterstützer und Fürsprecher hat der Binger Hochschulpräsident im Bad Kreuznacher Dezernenten und Wirtschaftsförderer Udo Bausch. Nicht umsonst ist dieser Mitglied des Kuratoriums der Fachhochschule Bingen, in dem einflussreiche Vertreter des öffentlichen Lebens versammelt sind. Auch Oberbürgermeisterin Heike Kaster-Meurer hat mehrfach signalisiert, dass die Binger mit ihren Plänen bei ihr offene Türen finden.

    Der Wirtschaftsförderungsausschuss der Stadt hat das Thema in seiner jüngsten Sitzung erneut intensiv besprochen, bestätigt Udo Bausch. Die Professoren Wolfgang Vieweg und Heinz Rüddel erstellten eine Expertise im Auftrag der Stadt, um die Möglichkeiten einer FH-Außenstelle für Medizin- und Pflegetechnik in der Kurstadt abzuklopfen. Das Ergebnis der 45-Seiten-Studie bezeichnet Dezernent Bausch als "überaus positiv". Eine solche Gründung passe einfach sehr gut zur erfreulichen Entwicklung der Gesundheitswirtschaft in der Region. Hier werde stark investiert, um sich zukunftsfähig aufzustellen. Die Region Bad Kreuznach sei prädestiniert für eine solche wissenschaftliche Einrichtung, deren Absolventen der Markt als Fachkräfte gut brauchen könne. Nun warte man mit Spannung darauf, wie sich die FH-Gremien und -Fachbereiche positionieren. "Dieses Thema werden wir gemeinsam auf jeden Fall weiter bearbeiten", verspricht Udo Bausch.

    Expertise fällt positiv aus

    Als Standort der neuen Hochschule für Medizintechnologie könnte beispielsweise der Gewerbepark General Rose infrage kommen. Doch so weit ist es noch lange nicht. Ein medizinischer Schwerpunkt ist in der Region zweifellos vorhanden, aber eben nicht im technischen Zweig, sondern in Pflege und Behandlung. Hier sieht Präsident Becker die Lücke, die er allzu gern stopfen würde. Kooperationen kann er sich mit vielen möglichen Kliniken, Instituten und sonstigen Partner gut vorstellen - etwa so, wie der neue Studiengang Physikalische Technik vom Kontakt zu den Optischen Werken Schneider in Bad Kreuznach profitieren könne.

    Für einen neuen Zweig bräuchte es nicht nur politischen und finanziellen Segen, sondern auch die notwendige Logistik, weitere feste Stellen und Professuren. Hochschulintern wird abgeklopft, inwieweit die Fachbereiche ein Engagement in Richtung Medizintechnik als möglich und gewünscht ansehen. "Wir müssen sehen, wo es zu uns passt", sagt Klaus Becker, "auf jeden Fall wollen wir in diesem Jahr hier weiterkommen."

    Bad Kreuznach
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