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    Bad Kreuznach

    Falschparken soll doppelt so teuer werden – Auch Bad Kreuznachs Ordnungsamtschef sieht Bedarf

    Falschparken soll ab April auch in unserer Region teurer werden. Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer plant, das Verwarnungsgeld für Autofahrer zu verdoppeln, die sich keinen Parkschein kaufen oder ihre Höchstparkdauer bis zu 30 Minuten und mehr überziehen.

    Für Kontrolleurin Brigitte Braßel vom Ordnungsamt ändert sich nichts, Strafzettel sollen ab April aber doppelt so teuer werden.
    Für Kontrolleurin Brigitte Braßel vom Ordnungsamt ändert sich nichts, Strafzettel sollen ab April aber doppelt so teuer werden.
    Foto: Stephan Brust

    Bad Kreuznach - Falschparken soll ab April auch in unserer Region teurer werden. Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer plant, das Verwarnungsgeld für Autofahrer zu verdoppeln, die sich keinen Parkschein kaufen oder ihre Höchstparkdauer bis zu 30 Minuten und mehr überziehen.

    Da die Strafen in keinem Verhältnis zur Parkgebühr stünden, würden Autofahrer bewusst auf diese verzichten und das Verwarnungsgeld in Kauf nehmen. Eine Tatsache, die auch Hans Corell, Leiter des Bad Kreuznacher Ordnungsamts, verstärkt beobachtet. „Sonst würden wir sicher nicht so viele Verwarnungen aussprechen“, erklärt er. Auch Correll sieht Bedarf und findet, dass das Verhältnis nicht stimmig ist. Während Verwarnungsgelder für Geschwindigkeitsüberschreitungen regelmäßig erhöht worden wären, seien die Strafen fürs Falschparken über Jahrzehnte nicht gestiegen. Laut Verkehrsministerium seit 1990 nicht mehr. „Früher waren es 10 Mark, heute sind es 5 Euro“, sagt Corell.

    Er kann sich gut vorstellen, dass der ein oder andere kein Ticket zieht, weil er darauf spekuliert, nicht erwischt zu werden. Grundsätzlich sei es so, dass das kontrollierende Personal nicht wissen kann, ob ein Auto ohne Ticket erst vor wenigen Minuten oder gar vor Stunden abgestellt wurde. „Wenn es die Kollegen nicht genau nachvollziehen können, sind sie angehalten, zunächst eine 5-Euro-Verwarnung auszustellen“, betont der Ordnungsamtschef. Erst beim nächsten, zeitversetzten Kontrollgang könne der Betrag erhöht werden – wenn das Auto weiterhin dort steht.

    Insgesamt wundert sich Corell, dass die Zahl der Verwarnungen im Stadtgebiet unverändert hoch ist. „Schließlich kontrollieren wir sehr häufig.“ Dafür sind allein fünf Ganztags- und zwei Halbtagskräfte eingestellt. Die sind überwiegend tagsüber und gegen Abend unterwegs, aber nicht nachts, was in der Vergangenheit immer wieder kritisiert wurde. Sei wenigen Tagen, erklärt Corell, sei hier aber Abhilfe geschaffen worden: „Durch unsere Vollzugsbeamten, die auch nachts unterwegs sind und ebenfalls die Ermächtigung haben, Verwarnungen auszustellen.“ Mit sechs solcher Beamten sei die Stadt zwar schon gut aufgestellt. „Unser Ziel sind aber zwei weitere Kräfte“, sagt Correll. Das letzte Wort dazu hat die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) in Trier.

    Stephan Brust

    Bad Kreuznach
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