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Kirn-Kallenfels

Einsatz im Kirner Wehlenfels: Bergwacht rettet Kletterer

Nur leicht verletzt, Glück gehabt: Auf einem Plateau in 30 Metern Höhe wartete ein Kletterer mit lädiertem Fuß am Sonntagnachmittag in den Kirner Dolomiten. Und wurde schließlich gerettet – von Einsatzkräften, von denen manche an der Großübung am Samstag im Kirner Trübenbachtal teilgenommen und sich damit unwissentlich auf den am Sonntag folgenden Ernstfall vorbereitet hatten.

Einer klettert und stürzt – und sofort sind mehrere Hände voll Helfer gefordert, ihn zu retten. So geschehen am Sonntag im Wehlenfels, der zu den Kirner Dolomiten gehört. Der am Fuß verletzte Mann stammt aus dem Raum Frankfurt, auch ein Mitkletterer, der die Retter verständigte.  Foto: Sebastian Schmitt
Einer klettert und stürzt – und sofort sind mehrere Hände voll Helfer gefordert, ihn zu retten. So geschehen am Sonntag im Wehlenfels, der zu den Kirner Dolomiten gehört. Der am Fuß verletzte Mann stammt aus dem Raum Frankfurt, auch ein Mitkletterer, der die Retter verständigte.
Foto: Sebastian Schmitt

Schnell war der Kletterer, der aus dem Raum Frankfurt stammt und gegen 13.45 Uhr aus fünf Metern auf das Plateau gestürzt war, entdeckt; genauso schnell ein Plan ersonnen, wie man ihn rasch aus seiner misslichen Lage befreien könnte. Ein Mitkletterer, ebenfalls aus dem Raum Frankfurt, hatte den Rettungskräften den Absturz gemeldet. Heiko Kaiser, Chef der Bergwacht Rotenfels Bad Kreuznach-Kirn, kam mit einem Team von vier Leuten blitzschnell ins Meldegebiet. Unterstützt wurde die Bergwacht von der Kirner Feuerwehr um Leiter Michael Wildberger und seinen Stellvertreter Andreas Kaiser. Außerdem rückten ein Rettungsdienst und eine Notärztin aus Idar-Oberstein mit aus, ferner Frank Wega (DRK-Ortsgruppe Kirn).

Der Mann war im Wehlenfels, der zu den Kirner Dolomiten gehört, geklettert, als er abrutschte und stürzte. War auch die Verletzung nur leicht, selbstständig schaffte er den Abstieg nicht mehr. Mit einer Gebirgstrage wurde er schließlich geborgen. Heiko Kaiser von der Bergwacht und drei weitere Retter erreichten das Plateau und hievten den Verletzten auf die Trage, die, über ein Stahlseil gesichert, ins Tal gebracht wurde. Unten standen Kräfte, die das Seil stabilisierten. Zuvor hatte die Feuerwehr den Weg freigeschnitten.

Beim Wehlenfels handelt es sich nicht um ein gefährliches Klettergebiet; in den vergangenen Jahren wurden nur drei Zwischenfälle, allesamt glimpflich verlaufen, verzeichnet, so Heiko Kaiser später.

Kaum hatten die Rettungskräfte den Mann ins Tal gebracht, da brach ein Gewitterregen los – zehn Meter vom Krankenwagen entfernt. Anschließend waren die Helfer allesamt durchnässt. sns/mz

Kirn
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