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Oberhausen

Die Fastnacht lebt in Oberhausen: Froschkönig zieht vor seinem Volk her

Die Fastnacht in Oberhausen lebt! Zum ersten Mal konnte Froschkönig und Ortsbürgermeister Thomas Jung zwei größere Fasnachtswagen zum Umzug begrüßen. Rund 300 Teilnehmer beteiligten sich beim Umzug der Oberhauser Fassenachter durch ihren Ort.

Oberhausen: Ortschef Thomas Jung präsentierte sich dem Volk als Froschkönig und führte den Zug auf der 2,5 Kilometer langen Strecke an.
Oberhausen: Ortschef Thomas Jung präsentierte sich dem Volk als Froschkönig und führte den Zug auf der 2,5 Kilometer langen Strecke an.
Foto: Sebastian Schmit

So machten sich die Narren am Samstag wieder einmal zum Umzug auf die knapp 2,5 Kilometer lange Tour. Los ging es am Denkmal in der Ortsmitte. Auf Einladung der Ortsgemeinde folgten die Narren bunt kostümiert dem Zug zum alljährlichen närrischen Treiben mit Musik und Hahnappeln und Abschlussfete im Bürgerhaus. Bei angenehmen Temperaturen ging es am Samstagnachmittag ab 13.11 Uhr los.

Oberhausen: Als Seeräuber verkleidet, zogen die Familien von Christian Klee und Gerd Voigt mit ihrem Piratenschiff durch den Ort. Foto: Sebastian Schmitt
Oberhausen: Als Seeräuber verkleidet, zogen die Familien von Christian Klee und Gerd Voigt mit ihrem Piratenschiff durch den Ort.
Foto: Sebastian Schmitt

Tanzen motiviert zum Mitmachen

Unter lauten Helau-Rufen und begleitet von der Feuerwehr, setzte sich der Zug auf Kommando von Ortsbürgermeister Thomas Jung in Bewegung. Parallel nutzten die Narren den Umzug, um nach altem Brauch von Haus zu Haus zu ziehen und Getränke, Eier und Speck einzusammeln, um diese dann gemeinsam zu verzehren.

Zum Auftakt kam aber nur langsam Bewegung in den närrischen Lindwurm. Schließlich sollten ja auch einige Zuschauer an die Straße gelockt werden. Tanzen ist dabei ein wichtiger Bestandteil der Oberhauser Fastnacht. Und Thomas Jung führte den Zug auf der 2,5 Kilometer langen Strecke an. Mit einem Handwagen wurde zunächst der mitgebrachte Proviant transportiert. Später diente das Gefährt als Transportmittel für die eingesammelten Lebensmittel und kleinen Geschenke vom Hahnappeln an den Haustüren.

Erstmals wagten gleich zwei Gruppen den Sprung vom Bollerwagen zum närrischen Gespann. Christoph Dillmann und Yannik Lörsch, Gründungsmitglieder der „Uwerhauser Grienbiere“, haben einen Anhänger verkleidet und mit dem Ortswappen und einer Grienbiere versehen. Ausgestattet mit einer Musikanlage des Sportvereins sorgten sie für die Beschallung, während der Anhänger von einem auf Hochglanz polierten Hanomag R 19 gezogen wurde. Ihr Truppe brachte während des Umzuges die Karnevalisten richtig in Stimmung.

Christian Klee und Gerd Voigt hatten ihr Piratenschiff „Captain Cola“ wochenlang gemeinsam mit ihren Familien geplant und mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Die Truppe mit zehn Leuten verkleidete sich wunderschön als Freibeuter der Weltmeere.

Feuerwehr begleitet Umzug

Wie gewohnt sicherte die Freiwillige Feuerwehr Oberhausen den Umzug durchs Dorf ab. Die Leitung des Absicherungseinsatzes hatten in diesem Jahr Ralf Setz und Markus Lörsch übernommen.

Und nach dem Umzug folgten dann das Eierbacken und die große Party im Bürgerhaus. Ein Team um Anne Setz, Margit Lörsch, Andrea Wahl und Conny Jung zauberte aus den rund 300 gesammelten Eiern ein fabelhaftes Gericht für alle Teilnehmer.

Darüber hinaus fand im Bürgerhaus auch noch eine gut besuchte Kinderbelustigung statt. Diese organisierte Madeleine Greber.

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