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    Waldböckelheim

    Der vierspurige Ausbau der B 41 bei Waldböckelheim kann weitergehen

    Die Finanzierung des nächsten Bauabschnitts des vierstreifigen Ausbaus der Bundesstraße 41 bei Waldböckelheim ist gesichert. Nachdem auch Baurecht vorliegt, kann der Landesbetrieb Mobilität (LBM) in die Ausschreibung gehen.

    Waldböckelheim - Die Finanzierung des nächsten Bauabschnitts des vierstreifigen Ausbaus der Bundesstraße 41 bei Waldböckelheim ist gesichert. Nachdem auch Baurecht vorliegt, kann der Landesbetrieb Mobilität (LBM) in die Ausschreibung gehen.

     

    Diese „gute Nachricht“ brachte Leitender Baudirektor Norbert Olk vom LBM in die jüngsten Sitzung des Gemeinderates mit. Bislang endet der vierstreifige Ausbau 500 Meter vor dem östlichen Ortseingang.
    Nach Fertigstellung des neuen Teilstücks bis etwa zur jetzigen Einmündung des Reiterwegs wäre dann ein weiterer Teil der Bundesstraße vierspurig befahrbar. Dabei würde auch der Unfallschwerpunkt östlicher Ortseingang entschärft. Hier sollen zwei Verkehrskreisel und ein verbindendes Brückenbauwerk errichtet werden. Über den nördlichen Kreisel werden die Landesstraße 108 in Richtung Bockenau, die Wirtschaftswege des Welschbergs und die Überquerung zum südlichen Kreisel angebunden.
    Die L 108 biegt dann nördlich ihrer jetzigen Einmündung nach Osten ab und wird südlich der Weinbergslage Hamm zu diesem Kreisel geführt. Die bisherige Ortseinfahrt aus Richtung Bockenau wird geschlossen. Der südliche Kreisel bindet die L 234 und den parallel zur B 41 verlaufenden Wirtschaftsweg an. Selbstverständlich würden auch umfassende Lärmschutzmaßnahmen zum Schutz der Bürger ergriffen, sagte Olk.
    Über den weiteren Ausbau der Waldböckelheimer Ortsumgehung und der westlichen Anbindung der L 234 wollte er allerdings keine Aussagen machen. Er rechne aber hier mit sehr langen Zeiträumen. Möglich sei jedoch eine Art Lückenschluss für einen dreistreifigen Ausbau auf der bestehenden Trasse auf dem etwa 700 Meter langen Teilstück westlich des jetzigen Anschluss der L 108. Bei dieser Baumaßnahme würde dann auch ein umfassender Lärmschutz entlang dieses Straßenstücks errichtet.
    Seit Jahren bewegt der Ausbau der B 41 die Bürger. Dies zeigte sich nicht nur in der großen Anzahl von interessierten Sitzungsbesuchern, sondern auch bei den recht kontroversen Diskussionen im Rat: Stark bemängelt wurde, dass beim durchgehenden dreistreifigen Ausbau die jetzt noch vorhandene Überquerung Reiterweg geschlossen würde. Fußgängern, die in Richtung Wald spazieren wollten, bliebe nur noch das Brückenbauwerk am Ortseingang und die bestehende Unterführung an der Au – wegen der großen Umwege eine für Spaziergänger und Wanderer nicht gerade verlockende Lösung.
    René Stumm (SPD) machte auf ein weiteres Problem aufmerksam: In den neuen Plänen ist, entgegen die bisherigen Vorstellungen, kein Mitfahrerparkplatz im Ausbaubereich mehr vorgesehen. Bärbel Karsch (FWG) befürchtet, dass weiterhin verstärkt Autos von Fahrgemeinschaften in der Ortslage abgestellt werden. Olk versicherte, dass der Bau eines solchen Parkplatzes auch noch später möglich sei. Bärbel Karsch stellte auch Überlegungen an, das Brückenbauwerk mit typischen Symbolen für den Ort verträglich zu gestalten. Ihr Vorschlag, hier eine Narrenkappe als Kunst am Bau anzubringen, gehört wohl angesichts der das Dorf dominierenden Kirchen und des weithin bekannten Weinbaus wohl in den Bereich Satire, meinten zahlreiche Zuhörer und Ratsmitglieder.
    Allgemein wurde bemängelt, dass es keinerlei Festlegungen und ernsthafte Planungen gibt, wann der unbedingt notwendige westliche Anschluss der L 234 aus Richtung Oberstreit kommen wird. Es wird befürchtet, dass sich die jetzt schon katastrophale und extrem unfallträchtige Verkehrssituation in der alten Ortslage durch ein zusätzliches Schwerverkehrsaufkommen noch verschlimmern wird.
    Kosten: Die geschätzten Kosten für den Ausbau liegen bei gut sieben Millionen Euro. Die Kosten für den dreistreifigen Ausbau und den zugehörigen Lärmschutz werden auf drei Millionen Euro geschätzt.
    Der weitere Ablauf: Der Rat wird in seiner nächsten Sitzung im Mai die notwendigen Beschlüsse fassen. Die Submission für das Brückenbauwerk soll im Mai erfolgen, so dass noch in diesem Jahr mit dem Bau begonnen werden kann. Der Ausbau der Straße und der beiden Kreisel soll dann 2013 erfolgen. (wld)

    Bad Kreuznach
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