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    Kreis Bad Kreuznach

    Der Fußballplatz – ein Auslaufmodell?

    Bezeichnend: Der Kunstrasenplatz des TuS Hackenheim ist das einzige Projekt, das der Kreis-Sportstättenberat am Donnerstagnachmittag zu erörtern hatte und daher kampflos auf Platz 1 der Prioritätenliste landete. Der Belag des 14 Jahre alten Platzes soll getauscht werden. Das kostet 202.000 Euro, vom Land fließen dafür 80.000 Euro Zuschuss (wir berichteten bereits am Freitag).

    Einer der wenigen Plätze, die neu hergerichtet werden könnten: der nach einem Nahe-Hochwasser zerstörte Sobernheimer Staarenplatz, hier ein Foto von 2011. Er steht in Zeiten des jungen FC und der rührigen TV-Fußballabteilung für den wieder aufstrebenden Fußball der Felkestadt . Foto: Stefan Munzlinger
    Einer der wenigen Plätze, die neu hergerichtet werden könnten: der nach einem Nahe-Hochwasser zerstörte Sobernheimer Staarenplatz, hier ein Foto von 2011. Er steht in Zeiten des jungen FC und der rührigen TV-Fußballabteilung für den wieder aufstrebenden Fußball der Felkestadt .
    Foto: Stefan Munzlinger

    Vorbei die Zeiten, als die Fußball-Projekte um die Zuschussplätze kämpften, vorbei die Zeiten, dass man die Vereine auf die kommenden Jahre vertrösten musste. Dazu passt auch ein offenkundig wegschlummertes Projekt der SG 07 Guldental. Die hatte bereits 2016 einen Zuschuss für die Umwandlung ihres Fußballfeldes in einen Kunstrasenplatz beantragt. Bei 590.000 Euro Gesamtkosten wäre es um 199.200 Euro Landeszuschuss gegangen. In einer Aufstellung für den Sportstättenbeirat hieß es jetzt: Diese Maßnahme sei nicht planungsreif und die Finanzierung nicht gesichert gewesen. Außerdem habe die SG zwischenzeitlich eine Spielgemeinschaft mit zwei Nachbarvereinen gegründet. Und so scheine das Kunstrasenplatz-Projekt vorerst beendet, so die Liste: „Es ist davon auszugehen, dass genügend Trainings- und Spielmöglichkeiten zur Verfügung stehen und das Vorhaben nicht weiter verfolgt wird.“

    Auf wenn man auf die Gesamtliste der bereits geförderten oder noch zu fördernden Sportstätten schaut: drei Hallen und ein Schwimmbad. Aber kein weiterer Fußballplatz. Wie hatte Landrätin Bettina Dickes im Beirat gesagt: Der Trend gehe weg vom Fußball. Die Zahl sportlicher treibender Senioren steige: „Brauchen wir künftig eher Gymnastikhallen als Sportplätze?“ mz

    Bad Kreuznach
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