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Bad Kreuznach

Bosenheimer Straße: Der Ausbau soll Ende August beginnen

Harald Gebhardt

Nach dem Bad Kreuznacher Jahrmarkt soll ab dem 27. August der Ausbau des dritten und letzten Abschnitts der Bosenheimer Straße zwischen der Riegelgrube und der B 428 beginnen. Einstimmig hat der Ausschuss für Stadtplanung, Bauwesen, Umwelt und Verkehr den Auftrag für den Straßenbau für 1,586 Millionen Euro vergeben. Drei Firmen hatten bei der Ausschreibung Angebote vorgelegt. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 2,563 Millionen Euro. Die Summe beinhaltet auch die Leistungen für die Kreuznacher Stadtwerke über 209.000 Euro sowie die Abwasserbeseitigungseinrichtung in Höhe von 767.000 Euro.

Der Weg ist frei, der Auftrag vergeben: Ende August soll der Ausbau der Bosenheimer Straße zwischen Riegelgrube und B 428 beginnen. Foto: Gebhardt
Der Weg ist frei, der Auftrag vergeben: Ende August soll der Ausbau der Bosenheimer Straße zwischen Riegelgrube und B 428 beginnen.
Foto: Gebhardt

Die Straße wird komplett erneuert einschließlich des Mischwasserkanals, Strom-, Gas- und Wasserleitungen sowie der Straßenbeleuchtung als gemeinsame Maßnahme mit den Kreuznacher Stadtwerken und der Abwasserbeseitigungseinrichtung (ABW). Die Straße selbst wird so ausgebaut wie im Bereich zwischen Gabelsberger Straße und Riegelgrube – also zwei Richtungsfahrbahnen mit einer Breite von 3,25 Metern, dazwischen eine drei Meter breite Linksabbiegespur, unterbrochen durch vier Querungshilfen und Inseln für Baumpflanzungen. Auf beiden Seiten werden getrennte Geh- und Radwege angelegt. Die Farbe des Pflasters ist analog der bereits ausgebauten Strecke grau, rot und anthrazit.

Es wird mit einer Bauzeit von 13 Monaten gerechnet. Begonnen wird auf der Südseite, weil dort der Kanal und die Versorgungsleitungen liegen. Für die gesamte Bauzeit ist die Bosenheimer Straße nur stadtauswärts befahrbar. Sie wird quasi zur Einbahnstraße umfunktioniert, erläuterte Corinna Peerdeman, Leiterin der Abteilung Tiefbau der Stadtverwaltung, die Verkehrsführung während der Bauarbeiten. Der stadteinwärts fahrende Verkehr wird über den Schwabenheimer Weg geführt, der in beiden Richtungen befahrbar bleibt.

Auch für ein weiteres wichtiges verkehrspolitisches Projekt, den Mobil- und Infopunkt mit Fahrrad-Parkhaus am Bahnhof, hat der Ausschuss den Weg für den nächsten Schritt freigemacht. Er hat einstimmig das Büro StadtLandBahn aus Boppard mit der Planung für Ausschreibung und Vergabe für 60.000 Euro beauftragt, um einen Baubeginn noch dieses Jahr erreichen zu können und die Förderung für das 2,1-Millionen-Euro-Projekt nicht zu gefährden. Der Förderbescheid des Projektträgers Jülich beläuft sich auf 1,666 Millionen Euro. Die Abrissarbeiten auf dem Gelände sind inzwischen abgeschlossen. Der Projektträger hat die Stadt aufgefordert, noch in diesem Jahr mit der Baumaßnahme zu beginnen. Andernfalls droht er damit, den Bewilligungsbescheid aufzuheben und die Zuwendung zurückzufordern. „Wir müssen dieses Jahr Geld dafür ausgeben, um die Fördermittel zu erhalten“, betonte Bauamtsleiter Klaus Christ.

Von unserem Redakteur Harald Gebhardt

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