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Waldböckelheim

Bevor was Schlimmes passiert: Waldböckelheimer Kirchendach wird erst 2019 neu eingedeckt

Wilhelm Leyendecker

Die Nordseite der evangelischen Bergkirche in Waldböckelheim ist seit vier Wochen eingerüstet. Die Arbeiten sollten eigentlich Ende August beginnen. Derzeit ruhen sie jedoch. Der Grund für den Stillstand: Das aufgestellte Baugerüst entspricht nicht den im Leistungsverzeichnis aufgeführten Anforderungen und ist, trotz mehrmaliger Reklamationen, immer noch nicht unfallsicher.

Das vor etwa vier Wochen an der Bergkirche aufgestellte Gerüst ist nicht unfallsicher und muss wieder abgeschlagen werden. Daher verzögert sich die Neueindeckung des Dachs bis ins nächste Jahr. Foto:  Wilhelm Leyendecker
Das vor etwa vier Wochen an der Bergkirche aufgestellte Gerüst ist nicht unfallsicher und muss wieder abgeschlagen werden. Daher verzögert sich die Neueindeckung des Dachs bis ins nächste Jahr.
Foto: Wilhelm Leyendecker

Daher wurde die Berufsgenossenschaft eingeschaltet, die ein Betreten dieses Gerüsts untersagte. Laut Pfarrer Fuhse muss es wieder abgebaut werden.

Nun wird eine erneute Ausschreibung für das Gerüst in die Wege geleitet. „Das hat einen Rattenschwanz von Konsequenzen“, so der Pfarrer. Die Firmen, die die Folgegewerke ausführen sollen, können nicht Gewehr bei Fuß warten, bis ein unfallsicheres Gerüst steht. Daher will man die Arbeiten nächstes Jahr angehen, sobald es die Witterung zulässt.

Das Gerüst soll für die Neueindeckung des Dachs genutzt werden. Im Zuge einer Renovierung war vor etwa 40 Jahren auch das Kirchendach mit Schiefer neu eingedeckt worden. Allerdings wurden die Arbeiten wohl nicht allzu fachmännisch ausgeführt. Gespart wurde an der Qualität des Schiefers und an der Überdeckung der Schindeln. Sie beträgt nur wenige Zentimeter anstelle der üblichen Drittelüberdeckung. So konnte Regenwasser eindringen. Pfarrer Peter Fuhse sagte unserer Zeitung, dass es der beim Bau verwendeten guten Eiche aus dem Waldböckelheimer Wald zu verdanken sei, dass es keine gravierenden Schäden am Gebälk gab. Trotzdem war jetzt Handlungsbedarf angesagt.

Ein von der Kirchengemeinde beauftragter Architekt stellte ein Leistungsverzeichnis auf, mit dem Ziel die beiden Dachhälften noch im Jahr 2018 mit Schiefer neu einzudecken. Der Baubeginn war auf Ende August festgelegt worden, um nicht mit der Schonzeit der unter dem Kirchendach lebenden Fledermäuse in Konflikt zu geraten.

Von unserem Reporter Wilhelm Leyendecker
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