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    Bald geht's richtig up: Laubenheim erhält schnelles Internet

    Bis Dezember wird Laubenheim mit schnellem Internet versorgt. Das verkündete Ortsbürgermeister Frank Brendel auf der Einwohnerversammlung. Derzeit verlege die Firma Innogy die Rohre für die Glasfaserleitungen, die eine Netzgeschwindigkeit von bis zu 50 Mbit garantieren sollen.

    Die Arbeiten für die Verlegung der Glasfaserkabel sind weit vorgeschritten. Foto:  Jens Fink
    Die Arbeiten für die Verlegung der Glasfaserkabel sind weit vorgeschritten.
    Foto: Jens Fink

    Dass Laubenheim bislang stark unterversorgt war, machten einige der rund 50 anwesenden Bürger deutlich. Einer beklagte sich etwa über die lediglich rund 140 kbit, die ihm als Upload-Geschwindigkeit zur Verfügung stehen.

    VG-Bürgermeister Michael Cyfka (CDU) zeigte sich erfreut, dass künftig in Laubenheim auch über Festnetzleitungen hohe Up- und Download-Raten erzielt werden könnten. Dazu müssten die Kunden allerdings vertraglich zu Innogy wechseln, verdeutlichte Brendel. Zu diesem Thema werde das Unternehmen jedoch noch eine Infoveranstaltung durchführen.

    Weitere Themen: Gemeindearbeit und Kita

    Brendel würdigte das seit Jahren ehrenamtlich tätige Donnerstagteam, das viele Aufgaben im Ort erledigt, die sonst liegen bleiben würden, etwa Mäharbeiten auf dem Friedhof. Dieses Engagement sei umso wichtiger, da der Ort über keinen Gemeindearbeiter mehr verfüge. Ein solcher Arbeiter werde auf längere Zeit von der Kommunalaufsicht auch nicht genehmigt, machte Bürgermeister Cyfka klar.

    Angesichts einer Verschuldung von rund 400.000 Euro und mangelnden Einnahmen müsse zunächst der Fokus auf die Konsolidierung des Haushaltes gelegt werden. Hierzu sei es wichtig, dass die Gemeinde das Grundstück Federhenn verkaufe, was immerhin rund 120.000 Euro in die Kasse spülen würde.

    „Wenn wenigstens ein Mitarbeiter auf 450-Euro-Basis tätig werden könnte, würde uns das schon sehr helfen“, verdeutlichte Werner Schäfer vom Donnerstagteam. Zudem könnten Bürger Patenschaften für zu pflegende Flächen übernehmen, regte Schäfer an. „Wenn jeder wenigstens die Flächen direkt vor seinem Haus pflegen würde, wäre das Erscheinungsbild unserer Gemeinde viel schöner“, meinte ein Einwohner. „Wir sind dankbar für jeden, der mithilft“, bekräftige Brendel.

    Dass in der örtlichen Kita viele Kinder aus Dorsheim betreut werden, diese Gemeinde sich jedoch nur an den laufenden Kosten beteiligt, sei nicht optimal, meinte Cyfka. Denn somit blieben Baukosten, etwa für den Anbau, an Laubenheim hängen. Zudem sollte sich das Land, das schließlich den Rechtsanspruch für einen Kindergartenplatz festgelegt hat, finanziell stärker an den Baukosten beteiligen. „Wer das Gesetz macht, sollte auch für die notwendige Finanzierung sorgen“, forderte Cyfka.

    Er beklagte sich über den Druck des Landes, eine Fusion der Verbandsgemeinden Langenlonsheim und Stromberg herbeizuführen. Wenn eine künftige, fusionierte VG letztlich unausweichlich sei, müsste diese zumindest finanziell eine Perspektive haben. Diese sei gegeben, wenn das Land sich bereit erkläre, Schulden der VG Stromberg zu übernehmen. Jedenfalls sei es mit den derzeit für eine Fusion in Aussicht gestellten zwei Millionen Euro nicht getan, verdeutlichte Cyfka. Wichtig sei zudem, dass die Ortsgemeinden bei einer Fusion nicht zusätzlich über eine zu hohe VG-Umlage belastet würden.

    „Eine Zwangsfusion ohne ausreichende Entschuldungshilfe wäre die schlechteste Lösung“. Daher müsse das Land die neue VG mit angemessenen Summen unterstützen. Am Ende könnte so durchaus eine finanziell vernünftig ausgestattete neue VG innerhalb von 10 Jahren eine verbleibende Restverschuldung in den Griff bekommen und zukunftsfähig sein. Der Verwaltungssitz einer solchen VG könne allerdings nur in Langenlonsheim liegen, machte Cyfka klar.

    Von unserem Reporter Jens Fink

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