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    Bretzenheim 

    Automobilzulieferer gibt wieder Gas

    Bretzenheim . Wer einen Lamborghini lenkt, tut dies mit Lenkradteilen aus Bretzenheim. Damit das so bleibt, wurde die Teetronic GmbH von einem starken Partner übernommen.

    Bretzenheim - Die Rettung kommt aus dem Westerwald: Nach einem halben Jahr Insolvenzphase startet der Mechatronikexperte Teetronic aus Bretzenheim wieder am Markt durch.

    Am Freitag wurden von der neuen Besitzerfamilie Dräbing aus Oberlahr die Verträge unterzeichnet und mit der Belegschaft die Gläser gehoben.

    Künftig wird unter Teetronic Weberit Werke Dräbing GmbH firmiert. Mutterunternehmen ist die Weberit Werke Dräbing GmbH. Der verbliebene Mitarbeiterstamm von sieben Vollzeit-, einem Teilzeitbeschäftigten und zwei Aushilfen wird komplett übernommen. Der Firmengründer und frühere Geschäftsführer Thomas Breier hat das Unternehmen verlassen. Die Regie in Bretzenheim führt Diplom-Kaufmann Christian Petters.

    Teetronic war 2004 gegründet worden - als Entwickler für die Automobilindustrie, der sich auf innovative Konzepte und Kleinserienfertigung spezialisierte. Im Jahr darauf verlieh das Land Rheinland-Pfalz dem jungen Unternehmen die Auszeichnung "Pioniergeist 2005" für die konzeptionell beste Firmengründung des Jahres. 2008 wurde die Produktion am neuen Standort "In den zehn Morgen" in Bretzenheim aufgenommen.

    Mechatronische Komponenten und Baugruppen, Simulationen und Prototypbau, labortechnische Geräte und Produkte für die Luftfahrtindustrie waren die Nischen, die Teetronic besetzte. Doch die Konjunkturkrise holte die Pioniere ein und überrollte sie. Im November 2011 kam die Insolvenz, Verwalter wurde der Bad Kreuznacher Rechtsanwalt Gordon Dreher.

    Der neue Geschäftsführer, Norbert Dräbing, stellte bei der Vertragsunterzeichnung auch die Weberit Werke Oberlahr vor, die mittelständischer Spezialist für Entwicklung, Werkzeugbau und Produktion technischer Kunststoffteile. Das Produktangebot wird verbreitert. Was bleibt, sind zum Beispiel Lenkrad- und Schalterkomponenten für Bentley, Lamborghini, Rolls Royce, Porsche, Audi und BMW.

    Der Standort Bretzenheim wird erhalten, ein Umsatzvolumen von 1,5 Millionen Euro pro Jahr ist angestrebt, so Norbert Dräbing.

    Lesen Sie mehr am Samstag im Oeffentlichen Anzeiger.

    Rainer Gräff

    Bad Kreuznach
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