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    Altpapierentsorger REG meldet Insolvenz an

    Der Abfallentsorger, der im Kreis Bad Kreuznach das Altpapier abholt, hat Insolvenzantrag gestellt – wegen Zahlungsunfähigkeit. Konkret geht es um drei Gesellschaften der REG-Gruppe, die am Standort Kreuznach 85 Mitarbeiter beschäftigt. Dies teilte der vorläufige Insolvenzverwalter, die Kanzlei Bernsau Brockdorff, mit.

    Kreis Bad Kreuznach – Der Abfallentsorger, der im Kreis Bad Kreuznach das Altpapier abholt, hat Insolvenzantrag gestellt – wegen Zahlungsunfähigkeit. Konkret geht es um drei Gesellschaften der REG-Gruppe, die am Standort Kreuznach 85 Mitarbeiter beschäftigt. Dies teilte der vorläufige Insolvenzverwalter, die Kanzlei Bernsau Brockdorff, mit.

    Neben der Altpapierentsorgung kümmert sich die REG-Gruppe um die Bereitstellung und den Austausch der Container für Kunststoffe und Restsperrmüll auf den Wertstoffhöfen im Kreisgebiet. Daneben ist die Gruppe nach Angaben von Bernsau Brockdorff im Kreis Alzey-Worms und der Stadt Kaiserslautern aktiv.
    Insolvenzantrag haben die drei Unternehmen REG Umweltlogistik, Containerdienst Beck – jeweils mit Firmensitz in Bad Kreuznach – sowie REG Rohstofferfassung mit Sitz in Dresden gestellt. Nicht von der Insolvenz betroffen ist laut Bernsau Brockdorff die REG Rohstoffhandel GmbH. Obwohl der REG-Verwaltungssitz in Militz bei Leipzig liegt, ist das Gros der 110 von der Insolvenz betroffenen Mitarbeiter in Kreuznach beschäftigt. Lediglich 15 Menschen sind nach Angaben der Kanzlei in Leipzig beschäftigt.
    „Der Geschäftsbetrieb läuft uneingeschränkt weiter“, kündigte der vorläufige Insolvenzverwalter Christian Heintze an. Derzeit verschaffe er sich einen Überblick über die Situation bei den drei Gesellschaften. Die Gehälter der Mitarbeiter sollen durch die Insolvenzgeldvorfinanzierung bei der Arge sichergestellt werden. Über die Zukunftsperspektiven für die drei Gesellschaften kann die Kanzlei noch nichts sagen. „Dazu ist es zu früh“, so eine Sprecherin.
    Die Kreisverwaltung hat die Nachricht von der Zahlungsunfähigkeit überrascht. Man gehe aber davon aus, dass der Betrieb vorerst weiterarbeite, sagte Pressesprecher Harald Skär. Sollte es zur Betriebsaufgabe der REG-Entsorgungspartner kommen, sei der Kreis allerdings vorbereitet. „Der Abfallwirtschaftsbetrieb könnte für die Übergangszeit schnell einen anderen Anbieter als Ersatz finden“, betont Skär. Anschließend müsste der Auftrag für die Altpapierentsorgung und die Bereitstellung der Container vermutlich neu ausgeschrieben werden.
    Die EU-weite Ausschreibung für die Altpapierabholung hatte die REG-Gruppe 2009 gewonnen, der seit 1. Januar 2010 laufende Vertrag läuft noch bis 31. 12.2013. Die Bereitstellung und Entsorgung der Kunststoff- und Restsperrmüllcontainer hatte die Firmengruppe erst zu Jahresbeginn übernommen. sjs

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