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Kirn

Altes Kino soll neue Fassade erhalten

Zwar ist auch in Kirn das Geld knapp, aber trotzdem kann noch investiert werden. In der jüngsten Stadtratssitzung wurden mehrere Vorhaben dargestellt oder angeregt.

Kirn – Zwar ist auch in Kirn das Geld knapp, aber trotzdem kann noch investiert werden. In der jüngsten Stadtratssitzung wurden mehrere Vorhaben dargestellt oder angeregt.

Bürgermeister Fritz Wagner (SPD) zählte unter anderem diese Projekte auf: Auch 2011 steht der Straßenbau im Mittelpunkt der Investitionstätigkeit. Nachdem im vergangenen Jahr die Stadtstraße „Auf der Schanze“ fertiggestellt wurde, folgen in diesem Jahr die Friedrich-Ebert-Straße und die Dhauner Straße von Einmündung Schulstraße bis zur Dominikschule. Im Herbst hat der Stadtrat den Ausbauplanungen für beide Straßen zugestimmt und damit „grünes Licht“ für die Umsetzung gegeben. Momentan laufen die Vorbereitungen für die Ausschreibung der Bauleistungen. Fritz Wagner kündigt an: „Wir gehen davon aus, dass direkt nach den Osterferien begonnen werden kann.“

Mithilfe und im Rahmen der Stadtsanierung wurden mehrere Häuser in der Innenstadt saniert und modernisiert. Die Bahnhofstraße sei wieder belebt, Gleiches gelte für den Marktplatz. Nahegasse und Steinweg allerdings bedürfen noch des besonderen Augenmerks in den kommenden Monaten. Auch das ehemalige alte Kino, auch als „Lacy“ bekannt, wird umgebaut, erhält eine neue, in den Bestand integrierte Fassade. Mit diesem Projekt sind die Fördermittel aus dem Städtebauförderprogramm verbraucht. Deshalb will die Stadtverwaltung ein neues Förderprogramm unter dem Titel „Aktive Stadt – historische Stadt“ bis 2012 beantragen.

SPD-Ratsherr Stefan Bauer wünscht sich unter anderem eine umfassende Renovierung des Gemeindehauses in Kallenfels.

Die CDU-Fraktionsvorsitzende Christa Hermes regte an, dem Beispiel der VG Rhaunen zu folgen und am Kirner Jahnbad eine Fotovoltaikanlage einzusetzen, um die Stromkosten zu senken. Hermes forderte die Verwaltung außerdem auf, „sich um das Kiosk auf dem Marktplatz, der einer Rumpelkammer gleicht, zu kümmern“.

Thomas Bursian (FDP) gab zu bedenken: „Brandgefährlich bleibt die Obersteiner Straße. Die Situation wird sich mit der Fertigstellung der Brücke und des Kreisels weiter verschärfen. Ein Zebrastreifen muss zur Sicherheit der Kinder endlich her!“ Die Liberalen wünschen sich auch, dass die städtische Politesse als Touristenscout eingesetzt wird. kd

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