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    2018 endet erste Amtszeit des Kreuznacher Wirtschaftsförderers Udo Bausch: "Würde gerne weitere acht Jahre dranhängen"

    Ja, bekräftigt Volljurist und Diplom-Verwaltungswirt Udo Bausch im Gespräch mit dem "Oeffentlichen", 2018 will er für eine zweite achtjährige Amtszeit antreten. Der hauptamtliche und parteilose Stadtbeigeordnete war 2010 unter 40 Bewerbern auf Vorschlag der FDP und der damaligen Kreuznacher Jamaika-Koalition ins Amt gehoben worden. Es blieb nicht bei der Kreuznacher Wirtschaftsförderung, die Themen Soziales, Konversion, öffentliche Sicherheit und Ordnung, Schulen und Sport kamen hinzu. Gleich in den ersten beiden Jahren stand Bausch in der Kritik. Das,

    was er mache, erschließe sich nicht so recht: "Was treibt der den ganzen Tag?" Eine Kritik, die Bausch - am 13. Januar wurde der gebürtige Frankfurter 60 Jahre alt - für die Findungsphase und mit dem Aufbau eines Netzwerks durchaus nachvollziehen kann, heute aber längst nicht mehr hört: "Diese Stimmen sind verstummt."

    Die Zahl der Betriebe in Bad Kreuznach habe zugenommen: 3647 (2010: knapp 3000), ebenso die Zahl der Beschäftigten: 27 437 (2010: knapp 23 500). Zahlen, die sich Bausch auch auf seine Fahne schreibt. Und er zitiert Finanzstaatssekretär Salvatore Barbaro, der zwei rheinland-pfälzischen Städten eine "exzellente wirtschaftliche Performance" bescheinigt habe: Andernach und Bad Kreuznach.

    Das komme nicht von ungefähr, sagt Udo Bausch und nennt drei Projekte, an denen er maßgeblich beteiligt gewesen sei: die Millionen-Investition in einen großen Rewe-Markt auf dem Holzhäuser-Gelände an der mittleren Mannheimer Straße (der Münchner Investor sage heute, gerne hätte er bis zum abgerissenen Haus Diebold weiter gebaut), die Breitbandversorgung Planigs und Bosenheims - der neue Stadtteil BME solle schon bald folgen - oder das neue Michelin-Logistikzentrum, das er durch eine Grundstücksbereinigung mitebnen geholfen habe. Er wisse, wie Unternehmen entscheiden, könne das nicht immer nach draußen tragen: "Das dauert oft jahrelang." Bausch sieht Kreuznach auf einem guten Weg. Auch beim Thema Hochschule für Medizintechnologie (im Gewerbepark General Rose?), für die er in Kontakt mit der FH Bingen stehe. Bausch würde hier gerne weitermachen.

    Alleine: Die Große Koalition im Bad Kreuznacher Stadtrat hat das Sagen. Und ob die Udo Bausch eine zweite Amtszeit gewährt? Momentan stehen die Zeichen eher darauf ,"diesen Posten ganz einzusparen". mz

    Da blüht uns was: Für Pfingstwiese gibt's auch künftig nur kleines Geld
    Bad Kreuznach
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