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Singhofen

Zünftige Stimmung: Auftakt zum Heimatfest war der Kracher

Hoch am Horizont waren sie noch zu sehen, die vielen Luftballons, die zum Auftakt des Singhofener Heimatfestes gen Himmel flogen und vom großen Fest unter dem Einrichdom kündeten. Hoch her ging es anschließend im blau-weiß geschmückten Festzelt auf dem Marktplatz, wo die Bayernkracher für Hochstimmung sorgten und die Besucher auf Bänken und Tischen in die Höhe trieben. Die fünfköpfige Band hatte die feierlaunigen Gäste im voll besetzten Festzelt unter der evangelischen Kirche schnell im bajuwarischen Griff.

Foto: Bernd-Christoph

Fetziger Alpenrock, mitreißende Partyhits und beliebte Mallorcakracher sorgten für jede Menge Stimmung, kräftig schmetternden Gesang, gut gelaunt schunkelnde, klatschende und tanzende Menschen an Tischen und Bänken und sogar darauf. Die hatten sich, dem Motto folgend, bayerisch in Schale geschmissen: Dirndl, Krachlederne und Wadenwärmer, allesamt mit strammem Inhalt, verbreiteten im Festzelt eine Atmosphäre, die es sonst nur auf der Wiesn beim Münchner Oktobermarkt zu erleben gibt – einschließlich einer Polonaise durchs Zelt.

Ganz nach Singhofens Manier hatte das Heimatfest dagegen am Nachmittag mit einem Luftballonumzug der Kinder begonnen, der vom Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Singhofen angeführt wurde. Nachdem der Feiernachwuchs seine Luftballons starten ließ, gaben Ortsbürgermeister Detlef Paul, Beigeordneter Ulrich Münch und Zeltwirt Wolfgang Kienle mit einem gekonnten Fassbieranstich das Startsignal fürs Heimatfest. Paul nutzte die Gelegenheit, sich bei allen Festorganisatoren und -gestaltern zu bedanken, ohne die ein Fest dieser Größenordnung nicht möglich wäre.

Anschließend gab es dann noch einmal glückliche Kinderaugen, als die sechs Besitzer der am weitesten geflogenen Luftballons aus dem vergangenen Jahr prämiert wurden. Gleich zwei erste Preise gab es bei der Prämierung für Charlotte Müller und Marcel Braun, deren beider Ballons ins 810 Kilometer entfernte Gohlkow bei Greifswald flogen. Nino Cseris Luftballon schaffte es bis ins 726 Kilometer entfernte Peenehagen. Der Luftballon von Xenia Bingel wurde in Calvörde (459 Kilometer), der von Lukas Kilian in Wittingen bei Gifhorn (442 Kilometer) und der von Marie Höber in Öanglingen (418 Kilometer) gefunden.

Bernd-Christoph Matern

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