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Nastätten

Wer hat den neuen Bienenkorb am Bürgerhaus bemerkt?

Es sind manchmal kleine Dinge, die sich verändern – vielleicht sogar, ohne dass es jemand mitbekommt. Das gilt vermutlich auch für das Wappen, das seit einigen Tagen am Nastättener Bürgerhaus prangt. Der gelbe Bienenkorb auf blauem Grund ist von der Brühlstraße und noch besser von der Straße "Im Hoster" deutlich zu erkennen.

Die Idee, das Wappen an dieser Stelle des Bürgerhauses anzubringen, passt in das Konzept von Stadtbürgermeister Emil Werner. Denn das Gebäude, ursprünglich als Schule errichtet, steht an einer der exponiertesten Stellen der Blaufärberstadt – und das mit gutem Grund. Früher haben die Menschen mit dem Finger hinaufgezeigt und gesagt, dort werden unsere Kinder unterrichtet, erklärte der Stadtchef vor einiger Zeit im Gespräch mit unserer Zeitung. Da das Bürgerhaus derzeit aufwendig und umfassend saniert wird, soll es später wieder ein solcher Hingucker werden.

Am Bürgerhaus in Nastätten tut sich derzeit einiges: An der Spitze des Anbaus prangt seit einigen Tagen auch der Bienenkorb, das Wappen der Stadt.
Am Bürgerhaus in Nastätten tut sich derzeit einiges: An der Spitze des Anbaus prangt seit einigen Tagen auch der Bienenkorb, das Wappen der Stadt.
Foto: Markus Eschenauer

Das derzeit angebrachte Wappen aus Pappe ist allerdings erst einmal ein Test. Man möchte schauen, ob man es erkennen kann und wie die Resonanz ist. "Damit man eine Vorstellung bekommt, wie es wirkt", erklärt Werner, der sich sehr zufrieden mit dem Ergebnis zeigt. Deshalb werden derzeit die Vorbereitungen für das richtige Wappen getroffen, so der Stadtchef. Später soll der Bienenkorb dann auch beleuchtet werden, damit er bei Dunkelheit über Nastätten strahlt.

Zudem soll auch das Gebäude angestrahlt werden. Ob es komplett erhellt wird oder lediglich die Konturen betont werden, müsse laut Werner allerdings noch abschließend geklärt werden.

Ein Foto aus dem Jahr 2012: der Beweis, dass das Wappen bislang noch nicht am Bürgerhaus angebracht war
Ein Foto aus dem Jahr 2012: der Beweis, dass das Wappen bislang noch nicht am Bürgerhaus angebracht war
Foto: Markus Eschenaue

Zum vollständigen Glück müssten dann noch einige Bäume vor dem Bürgerhaus weichen. Auch das hatte Emil Werner bereits mehrfach angesprochen. Dann hätten die Menschen freien Blick auf das Bürgerhaus.

Dieses hat sich im Zuge der Sanierung bereits deutlich verändert. Die Antennen sind verschwunden, und auch die nicht mehr benötigten Schornsteine auf dem Dach sind bereits weg – Kleinigkeiten, die dem Erscheinungsbild jedoch sehr guttun.

Von Markus Eschenauer

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