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    Wahlvorschlag im Welterbe-Zweckverband: Puchtler soll Vorsteher bleiben

    Der Vorstand des Zweckverbandes Welterbe Oberes Mittelrheintal hat einstimmig beschlossen, die kommenden zweieinhalb Jahre in der gleichen Konstellation weiterzuarbeiten. Das heißt: Vorsteher bleibt der Landrat des Rhein-Lahn-Kreises, Frank Puchtler. Ihm stehen der Landrat des Rhein-Hunsrück-Kreises, Marlon Bröhr, und der Beigeordnete des Rheingau-Taunus-Kreises, Karl Ottes, als Stellvertreter zur Seite.

    Der Vorstand des Zweckverbandes Welterbe Oberes Mittelrheintal will seine Arbeit in der gleichen Konstellation wie seit Mai 2015 fortsetzen: Vorsteher Frank Puchtler (Mitte) und die beiden Stellvertreter Marlon Bröhr (links) und Karl Ottes. Foto: Andreas Jöckel
    Der Vorstand des Zweckverbandes Welterbe Oberes Mittelrheintal will seine Arbeit in der gleichen Konstellation wie seit Mai 2015 fortsetzen: Vorsteher Frank Puchtler (Mitte) und die beiden Stellvertreter Marlon Bröhr (links) und Karl Ottes.
    Foto: Andreas Jöckel – aj

    Laut Verbandsordnung wird der Vorstand alle zweieinhalb Jahre neu gewählt. Seit der Gründung des Zweckverbandes hatten sich die ehemaligen Landräte Günter Kern (Rhein-Lahn) und Bertram Fleck (Rhein-Hunsrück) turnusgemäß als Vorsteher immer abgewechselt. Nachdem Frank Puchtler im Mai 2015 das Amt übernommen hatte, wäre nach diesem Schema ab November 2017 Marlon Bröhr an der Reihe gewesen. Doch nun haben die drei Vorstandsmitglieder beschlossen, dass Puchtler das Vorsteheramt weiterführen soll, und wollen dies der Verbandsversammlung am 6. September zur Abstimmung vorschlagen.

    Buga voranbringen und Kräfte bündeln

    Als Grund wird eine möglichst kontinuierliche Fortführung der derzeitigen Aufbauarbeit genannt. Dazu zählt vor allem die Vorbereitung der Buga 2031 im Welterbe, die Frank Puchtler mit dem einstimmigen Beschluss für die Erstellung einer Machbarkeitsstudie erfolgreich auf den Weg gebracht hat. In der Verbandsversammlung im November soll voraussichtlich die endgültige Entscheidung über eine offizielle Buga-Bewerbung fallen. Weiterhin geht es unter anderem um den Aufbau eines Kompetenzzentrums, in dem die Kräfte aller Institutionen im Welterbetal gebündelt werden sollen.

    Kritik an Bröhr zurückgewiesen

    In der jüngsten Verbandsversammlung im Juni dieses Jahres war auch Kritik an Marlon Bröhr laut geworden. Der Ortsbürgermeister von Lykershausen, Hans-Josef Kring, fragte in Abwesenheit Bröhrs in die Runde, ob dessen Kurswechsel bezüglich der Mittelrheinbrücke der ansonsten konstruktiven Zusammenarbeit im Zweckverband nicht zu stark zuwiderlaufe und das Vertrauen zerstöre. Boppards Bürgermeister Walter Bersch plädierte dagegen dafür, nicht weiter zu polarisieren, und die Brückenfrage im Interesse einer harmonischen Versammlung auszuklammern. Auch Vorsteher Frank Puchtler wies darauf hin, dass die Zusammenarbeit im Vorstand auch in den vergangenen Monaten stets harmonisch verlaufen sei und alle Beschlüsse einstimmig gefallen seien. Deshalb bestehe auch kein Zweifel an der künftigen konstruktiven Zusammenarbeit.

    Von unserem Redakteur Andreas Jöckel

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