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Mainz/Rhein-Lahn

Verkehrschaos wegen gesperrter Schiersteiner Brücke – Lewentz fährt auf Schleichwegen zur Arbeit

Chaos am Mittwochmorgen rund um die Schiersteiner Brücke. Die Verbindung zwischen Wiesbaden und Mainz ist am Dienstagabend überraschend für Fahrzeuge und Fußgänger gesperrt worden. Es seien Sicherheitsmängel festgestellt worden, teilte die Polizei in Mainz in der Nacht zum Mittwoch mit.

Arbeiter gehen über die gesperrte Schiersteiner Brücke zwischen Wiesbaden und Mainz. Die Brücke ist am Dienstagabend überraschend für Fahrzeuge und Fußgänger gesperrt worden.
Arbeiter gehen über die gesperrte Schiersteiner Brücke zwischen Wiesbaden und Mainz. Die Brücke ist am Dienstagabend überraschend für Fahrzeuge und Fußgänger gesperrt worden.

Noch in der Nacht riet die Polizei Autofahrern, möglichst auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Doch der befürchtete Verkehrskollaps ließ sich nicht verhindern, auch großzügige Umleitungen halfen wenig. «Wir haben das Verkehrschaos hoch drei», sagte ein Polizeisprecher am Morgen in Mainz nach einem Blick aus dem Fenster auf die Neustadt. Alle Auffahrten auf die Autobahn 643 zur Schiersteiner Brücke hin wurden gesperrt. «Natürlich staut sich jetzt alles», sagte der Sprecher. Das Bild dieser WebCam des Landesbetriebs Mobilität zeigt die verwaiste Brücke:

Die Theodor-Heuß-Brücke dagegen:

Im Laufe des Vormittags griff die Stadt zu drastischen Schritten – die Ampeln stadteinwärts wurden auf Rot gestellt. Wie der SWR berichtete, durften auf Veranlassung von Verkehrsdezernentin Kathrin Eder (Grüne) nur noch Autos in die Stadt, wenn andere Fahrzeuge hinaus fuhren.

Hier die Sicht von hessischer Seite auf das Schiersteiner Kreuz A643/A66:

Auch Innenminister Roger Lewentz, der aus dem Rhein-Lahn-Kreis nach Mainz pendelt, war am Mittwochmorgen vom Verkehrschaos betroffen. Da er aber frühzeitig von der Sperrung erfahren hatte, war er mit seinem Team früher als gewöhnlich aufgebrochen und auf die A61 ausgewichen. Von da aus fand sein Fahrer um und in Mainz geeignete Schleichwege, so dass er nur mit etwa 30 Minuten Verspätung im Ministerium in der Landeshauptstadt ankam.

Wie lange die Sperrung andauern sollte, war zunächst unklar. Gutachter und Experten sollten sich die Schäden am Mittwoch ansehen. «Dann werden wir sehen, ob eine kurzfristige Reparatur möglich ist», erklärte der Sprecher.

Spott ließ auch nicht lange auf sich warten: Ein Nutzer zog Parallelen zu der defekten Tür an der Uni, die als Netzphänomen deutschlandweit Furore machte:

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