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Nastätten

Marktausschuss Nastätten: Wieder mitten in den Planungen

Norbert Schmiedel

Kaum sind die beiden Marktgeschehen, Oktobermarkt und Weihnachtsmarkt, „abgefrühstückt“, geht es beim Marktausschuss der Stadt Nastätten mit den Vorbereitungen der nächsten Märkte los. Der Beigeordnete Marco Ludwig, brauchte in der jüngst stattfindenden Sitzung nur die Wortmeldungen zu koordinieren, so diszipliniert hatten die Ausschussmitglieder Punkt für Punkt abgearbeitet.

Der Autoscooter wird beim Oktobermarkt 2018 wieder an der gleichen Stelle stehen.  Foto: Archiv/Cordula Sailer
Der Autoscooter wird beim Oktobermarkt 2018 wieder an der gleichen Stelle stehen.
Foto: Archiv/Cordula Sailer

Die Hauptarbeit lag naturgemäß bei der Marktmeisterin Andrea Babilon. In ihrem Büro in der Stadtverwaltung laufen die Fäden zu den Ausstellern und Standhaltern zusammen. So konnte sie bereits die geplante Flächenaufteilung für die großen Fahrgeschäfte am Oktobermarkt 2018 zur Diskussion stellen. Für den Marktplatz und den Parkplatz am Rewe-Markt liegen nämlich die Anmeldungen der Unternehmer bereits vor, sodass ein Flächenbedarf errechnet werden konnte. Der Autoscooter mit der größten Aufbaufläche befindet sich am gleichen Ort wie 2017. Der Unternehmer hat mit neuen Wagen und einer effektvolleren Beleuchtung Modernisierungen vorgenommen. Zudem stellt er einen neuen Toilettenwagen dazu. Zwei Karussells für Kinder unterschiedlichen Alters werden dabei sein, eines in antikem Stil mit Fahrzeugen, die im Kreis fahren für kleinere Kinder – und eines, das sich Crazy Carpet nennt. Das entwickelt höhere Geschwindigkeiten bei seitlichen Schwingrichtungen und ist für ältere Kinder geeignet.

Eine weitere Stellfläche wird Big Wave in Anspruch nehmen, bei dem die Fahrgäste wie bei einem Scheibenwischer starke Rechts-links-Bewegungen mitmachen. Im turnusmäßigen Wechsel mit Mitbewerbern werden am Rewe-Platz der Musikexpress aufgebaut sowie ein Laufgeschäft für ganze Familien, das die Bezeichnung Pirates Adventures trägt. Beim Durchschreiten der Anlage werden die Besucher allerhand Abenteuer erleben. Weiterhin wird es den Hip-Hop-Fly geben.

Angesichts des von den Unternehmern mitgeteilten Energiebedarfs entstand eine rege Diskussion über die Stromversorgung, die mit den Energieversorgern geklärt werden muss. Alle angesprochenen Anlagen hat der Marktausschuss einstimmig angenommen.

Informationen und Diskussionen zur Weihnachtsstraße 2017 folgten. Marco Ludwig stellte fest, dass sich fast alle Teilnehmer und Besucher positiv zum neuen Standort vom Adolfplatz bis zur evangelischen Kirche geäußert hätten. Auf 400 ausgegebenen Fragebögen hätten 314 mit Ja zum neuen Standort geantwortet, 46 mit Nein, sechs Befragten war der Standort gleichgültig. Der Grund, diesen Bereich der Römerstraße zum Weihnachtsmarkt zu nutzen, sei das Luther-Jahr 2017 gewesen und das Jubiläum „200 Jahre Stadt Nastätten“, erklärte Andrea Babilon. Dem geschlossenen Marktbereich wurde dem bisher offenen – vom Adolfplatz bis zur Einmündung Rheinstraße – Vorzug gegeben. Innerhalb des Marktausschusses gab es unterschiedliche Auffassungen.

Burghardt Müller sprach sich im Namen des Gewerbeausschusses für die Beibehaltung der früheren Fläche aus, weil so die anliegenden Geschäfte miteinbezogen werden könnten. Auch die Beleuchtung durch die Schaufenster sei gemütlicher gewesen. Dem widersprach Torben Schmitter. Er fand, ein Weihnachtsmarkt sei ein geschlossener Bereich und diene nicht der Umsatzsteigerung der Gewerbetreibenden. Wenn jemand in Nastätten einkaufen möchte, könne er das unabhängig von einem Weihnachtsmarkt an jedem anderen Tag tun.

Der Weihnachtsmarkt würde auf keinen Fall den Gewerbetreibenden schaden. Die Tendenz ging in Richtung zur Beibehaltung des neuen Stadtortes, dem Müller dann nicht grundsätzlich widersprach. Zur Frage nach einem verkaufsoffenen Sonntag stellte Babilon klar, dass es kein Verbot etwa der Stadtverwaltung gegeben habe, sondern dass hier gesetzliche Vorgaben zu beachten gewesen wären. Zum Abschluss sagte Marco Ludwig, dass über die Flächenverteilung auf dem Zentralplatz noch im Januar gesprochen werden solle.

Von unserem Mitarbeiter
Norbert Schmiedel

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