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    Licht gegen Lärm: Neue Aktion soll Bürger aufrütteln

    Bahnlärmgegenger haben eine erste temporäre Illumination am Oestricher Kran mit dem Zweck gestartet, die Menschen im Mittelrheintal wachzurütteln. Ihnen soll ein Licht aufgehen, wie sehr der Bahnlärm schädigt und stört.

    Der Widerstand gegen den Bahnlärm im Mittelrheintal führt zu immer neuen kreativen Formen. Jetzt werden historisch bedeutsame Bauwerke illuminiert.
    Der Widerstand gegen den Bahnlärm im Mittelrheintal führt zu immer neuen kreativen Formen. Jetzt werden historisch bedeutsame Bauwerke illuminiert.
    Foto: Markus Eschenaue

    Zu diesem Zweck hat die Bürgerinitiative im Mittelrheintal gegen Umweltschäden durch die Bahn die Aktion "Sinn.Lichter Rheintal" ins Leben gerufen. Die Dauer der Beleuchtung im Rahmen der Protestaktion wird für zwei Wochen hindurch aufrecht erhalten.

    Schirmherr Michael Heil, Erster Stadtrat in Oestrich-Winkel, gab zusammen mit Willi Pusch, dem Vorsitzenden der Bürgerinitiative, den Startschuss zur Einschaltung der Lichtinstallation, die an dieser verkehrstechnisch stark frequentierten Lage sichtbar Zeichen setzen soll.

    "Licht gegen Lärm" heißt das Motto, das gemeinsam mit dem Logo der Bürgerinitiative auf den Kran projiziert wird. Ziel der Aktion ist es, mit der Illumination die Aufmerksamkeit aller im Mittelrheintal wohnenden Bürger für die Lärm- und Erschütterungssituation an der Bahnstrecke zu wecken und sie für die BI mit weiteren Aktionen zu motivieren.

    Der zunehmende Bahnlärm, so Pusch, lässt die Menschen im Rheintal nicht zur Ruhe kommen. "Deshalb haben wir die Aktion ,Sinn.Lichter' gestartet, um nicht nur die Bürger aufzurütteln sondern die Bahn dazu zu bewegen, dass endlich schnell gehandelt wird. Hier geht eine ganze Region den Rhein runter. In Stuttgart wird das Geld vergraben und hier fehlt es."

    Im Laufe des Jahres sollen weitere historisch bedeutsame Bauwerke, zunächst im Rheingau, später dann auch im übrigen Mittelrheintal, für jeweils zwei Wochen illuminiert werden. Für die Kosten benötigen die Initiatoren allerdings Sponsoren.

    Wen das Aktionsprojekt diesbezüglich interessiert, der kann sich mit Willi Pusch, Vorsitzender Bürgerinitiative im Mittelrheintal gegen Umweltschäden durch die Bahn, in Verbindung setzen über die Telefonnummer 06773/7547 oder auch per E-Mail an die folgenden Adresse:

    willi.pusch@t-online.de

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