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    "Kunst am Bau" macht Streusalzsilo zum Blickfang

    Das im Januar dieses Jahres auf dem Gelände des ehemaligen Verpflegungsamtes in der Didierstraße errichtete Streusalzsilo macht von der Optik her eher einen kalten und nüchternen Eindruck. Nach Ansicht eines Lahnsteiner Bürgers vermittelt das Silo den Eindruck "eines Spaceshuttles vor dem Start auf der Cape-Canaveral-Air-Force-Station".

    Ein "Hingucker" ist das Streusalzsilo auf dem Gelände des ehemaligen Verpflegungsamtes wahrlich nicht. Dies soll sich mit der Installation der Skulptur "Farbindikator" schon bald ändern.
    Ein "Hingucker" ist das Streusalzsilo auf dem Gelände des ehemaligen Verpflegungsamtes wahrlich nicht. Dies soll sich mit der Installation der Skulptur "Farbindikator" schon bald ändern.
    Foto: Tobias Lui

    Lahnstein - Das im Januar dieses Jahres auf dem Gelände des ehemaligen Verpflegungsamtes in der Didierstraße errichtete Streusalzsilo macht von der Optik her eher einen kalten und nüchternen Eindruck. Nach Ansicht eines Lahnsteiner Bürgers vermittelt das Silo den Eindruck "eines Spaceshuttles vor dem Start auf der Cape-Canaveral-Air-Force-Station".

    So sieht die Stahlkonstruktion aus 28 Farbringen aus.
    So sieht die Stahlkonstruktion aus 28 Farbringen aus.

    Die Verwaltungsvorschrift "Kunst am Bau" des Ministeriums der Finanzen, die eine künstlerische Ausgestaltung öffentlich geförderter Hochbauten zwingend vorschreibt, kam da sehr gelegen, um das Projekt optisch aufzuwerten.

    Auf der Grundlage dieser Vorschrift fassten die städtischen Gremien den Beschluss, einen Wettbewerb durchzuführen. Insgesamt 60 Künstler und Kunsthandwerker bewarben sich, Ideen zu diesem Projekt zu erarbeiten. Hierauf folgte ein Vorauswahlverfahren, in dem dann sechs Bewerber in die engere Wahl kamen.

    Nach der Entwurfseinreichung durch diese sechs Künstler entschied sich im Januar diesen Jahres ein neunköpfiges Preisgericht für den Entwurf des Künstlers Jáchym Fleig aus Trier. Der 42-jährige aus Villingen-Schwenningen stammende Fleig, Stipendiat im Jahr 2009 des Landes Rheinland-Pfalz und des Künstlerhauses Schloss Balmoral in Bad Ems, hat sich mit einigen Projekten zum Thema "Kunst am Bau" einen Namen bei verschiedenen Kommunen und in der Künstlerszene gemacht.

    Nach einer Steinmetzlehre und einem Kunststudium in Stuttgart, London und Dresden wurde Fleig mit mehreren Kunstprojekten und Ausstellungen bereits mit zahlreichen Preisen und Auszeichnungen wie beispielsweise dem Kunstpreis der Darmstädter Sezession, dem Ruth-Leibniz-Preis der Stadt Chemnitz oder dem Kunstpreis der Erzdiözese Freiburg ausgezeichnet.

    Seine eingereichte, circa 18 Meter hohe Skulptur "Farbindikator" besteht aus 28 Farbringen aus einer Aluminium-Stahlkonstruktion, die das Streusalzsilo ummanteln und von unten nach oben, vielfarbig lackiert, einen Wechsel der vier Jahreszeiten verdeutlichen.

    Die Maßnahme wird durch das Land Rheinland-Pfalz im Rahmen des Gesamtprojektes Neubau/Umbau Wache Nord und Baubetriebshof gefördert. Beim Tag der offenen Tür Ende Juni soll die Skulptur "Farbindikator" offiziell der Bevölkerung vorgestellt werden.

    Bad Ems Lahnstein
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