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Lahnstein

Konzept ging auf: Bei Schlagerparty fliegen die Hände zum Himmel

Ulrike Bletzer

Stuhlreihen raus, tanzwütiges Volk rein. Und von dem gibt es in Lahnstein eine Menge, wie die Schlagerparty „Bei uns daheim“ von SWR 4 am Fastnachtssamstag bewies. Auch in der dritten Auflage dieses Spektakels, das die Gesellschaftliche Vereinigung 1924 und das Carneval Comité Oberlahnstein als Nachfolgeveranstaltung des traditionsreichen, zuletzt aber nur noch mäßig besuchten Preismaskenballs der 24-er gemeinsam an Land gezogen haben, drängte sich in der Stadthalle innerhalb kürzester Zeit alles dicht an dicht. Junge tanzten neben „Mittelalterlichen“, Kostümierte (eindeutig in der Übermacht) neben in „Zivil“ Erschienenen, närrisch motivierte Besucher neben solchen, die einfach nur Lust auf die ausgiebig zelebrierte Musik hatten: Neben neueren Titeln waren es vor allem zahlreiche unsterbliche, in Blut und Beine gehende Oldies und Evergreens des Schlagergenres, die für ausgelassene Feierlaune sorgten. Bereits zum dritten Mal als Mann am Mischpult mit dabei: DJ und SWR 4-Moderator Jens Alinia, der nicht nur „auflegte“, sondern auch die Stimmung im Saal mit zackigen Kommandos wie „Hände hoch zum Winken“ oder „Das geht aber noch lauter!“ zusätzlich anheizte. Und natürlich die anderen professionellen Stimmungskanonen des Abends ankündigte: Olaf Henning zum Beispiel, dessen Aufforderung „Ausflippen!“ im Grunde überflüssig war, denn das Publikum ging vom Fleck weg begeistert mit, als er die Bühne zu rocken begann. Im Gepäck hatte der Barde unter anderem seinen brandaktuellen Après-Ski-Hit „Der schönste Ort der Welt“, aber natürlich auch seinen bisher größten Erfolg, den Song „Cowboy und Indianer“ – inklusive Lasso-Tanz, versteht sich. Nicht ganz so fetzig, dafür aber melodiöser ging es bei der Gerd-Blume-Show zu. Die nostalgisch angehauchte Band griff tief in die Schlager-Schatzkiste und begeisterte mit Titeln wie „Rote Rosen, rote Lippen, roter Wein“ aus dem Jahr 1952, „Liebeskummer lohnt sich nicht“ (1964) oder „Wunder gibt es immer wieder“, mit dem Katja Ebstein 1970 am Eurovision Song Contest teilnahm. Kein Wunder bei dieser Mischung, dass für jeden etwas dabei und die Party nach Programmende noch lange nicht vorbei war.

Vom ersten Moment an ging das Publikum voll mit: Olaf Henning hatte unter anderem seinen brandaktuellen Après-Ski-Hit „Der schönste Ort der Welt“ im Gepäck.  Foto: Ulrike Bletzer
Vom ersten Moment an ging das Publikum voll mit: Olaf Henning hatte unter anderem seinen brandaktuellen Après-Ski-Hit „Der schönste Ort der Welt“ im Gepäck.
Foto: Ulrike Bletzer

Lahnstein. Stuhlreihen raus, tanzwütiges Volk rein. Und von dem gibt es in Lahnstein eine Menge, wie die Schlagerparty „Bei uns daheim“ von SWR 4 am Fastnachtssamstag bewies. Auch in der dritten Auflage dieses Spektakels, das die Gesellschaftliche Vereinigung 1924 und das Carneval Comité Oberlahnstein als Nachfolgeveranstaltung des traditionsreichen, zuletzt aber nur noch mäßig besuchten Preismaskenballs der 24-er gemeinsam an Land gezogen haben, drängte sich in der Stadthalle innerhalb kürzester Zeit alles dicht an dicht. Junge tanzten neben „Mittelalterlichen“, Kostümierte (eindeutig in der Übermacht) neben in „Zivil“ Erschienenen, närrisch motivierte Besucher neben solchen, die einfach nur Lust auf die ausgiebig zelebrierte Musik hatten: Neben neueren Titeln waren es vor allem zahlreiche unsterbliche, in Blut und Beine gehende Oldies und Evergreens des Schlagergenres, die für ausgelassene Feierlaune sorgten. Bereits zum dritten Mal als Mann am Mischpult mit dabei: DJ und SWR 4-Moderator Jens Alinia, der nicht nur „auflegte“, sondern auch die Stimmung im Saal mit zackigen Kommandos wie „Hände hoch zum Winken“ oder „Das geht aber noch lauter!“ zusätzlich anheizte. Und natürlich die anderen professionellen Stimmungskanonen des Abends ankündigte: Olaf Henning zum Beispiel, dessen Aufforderung „Ausflippen!“ im Grunde überflüssig war, denn das Publikum ging vom Fleck weg begeistert mit, als er die Bühne zu rocken begann. Im Gepäck hatte der Barde unter anderem seinen brandaktuellen Après-Ski-Hit „Der schönste Ort der Welt“, aber natürlich auch seinen bisher größten Erfolg, den Song „Cowboy und Indianer“ – inklusive Lasso-Tanz, versteht sich. Nicht ganz so fetzig, dafür aber melodiöser ging es bei der Gerd-Blume-Show zu. Die nostalgisch angehauchte Band griff tief in die Schlager-Schatzkiste und begeisterte mit Titeln wie „Rote Rosen, rote Lippen, roter Wein“ aus dem Jahr 1952, „Liebeskummer lohnt sich nicht“ (1964) oder „Wunder gibt es immer wieder“, mit dem Katja Ebstein 1970 am Eurovision Song Contest teilnahm. Kein Wunder bei dieser Mischung, dass für jeden etwas dabei und die Party nach Programmende noch lange nicht vorbei war.

Von unserer Mitarbeiterin Ulrike Bletzer

Bad Ems Lahnstein
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