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Kommentar: Knecht sollte Sonderinteresse anmelden

Von Andreas Jöckel

Lange musste Rainer Knecht kämpfen, bis seine Sommerrodelbahn Loreleybob an solch exponierter Stelle genehmigt wurde. Danach ging er in die Lokalpolitik und sitzt nun im Verbandsgemeinderat Loreley.

Von sich selbst behauptet er, die Neugestaltung des Plateaus als Gesamtkonzept mit Hotel und Freilichtbühne liege ihm am Herzen. Mit der Kooperation hatte er jedoch schon mal das ein oder andere Problem. So hieß er im vergangenen Jahr die Besucher eines Rockfestivals mit einem großen Transparent willkommen. Doch darauf stand auch gedruckt: "Wir hören den ganzen Tag Musik, ob wir wollen oder nicht."

Gegen das bundesweit gelobte Projekt, das im Rahmen eines europaweiten städtebaulichen Ideenwettbewerbs entwickelt wurde, kündigte er mehrfach Aktionen und Unterschriftenlisten einer BI an, die mehr Bürgerbeteiligung fordere. Doch dies stieß offenbar kaum auf Resonanz.

Verständlich wäre es, wenn Rainer Knecht als Unternehmer von Sorgen geplagt wäre: Kommen während der mehrjährigen Bauphase genug Kunden? Bleibt die Genehmigung des Betriebs auch ohne Zugang zu einer Toilettenanlage im Besucherzentrum? Und noch mehr? Um über allen Zweifeln erhaben zu sein, sollte Knecht Sonderinteresse anmelden und nicht an Beratungen und Beschlüssen zum Plateau teilnehmen.

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