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    Ganzjährige Anlaufstelle auf dem Plateau: Loreley-Touristik will sich neu ausrichten

    VG Loreley. Mit Blick auf die geplante Fertigstellung des Kultur- und Landschaftsparks auf dem Loreley-Plateau bis Herbst kommenden Jahres und die Entwicklung bis zur geplanten Buga 2031 will die Loreley-Touristik einige Ziele neu ausrichten. Geschäftsführerin Mareike Buchmann hat deshalb ein Positionspapier gemeinsam mit dem Vorstand des 2014 für die Region von der Marksburg bis zur Pfalzgrafenstein gegründeten Vereins erarbeitet. Im Tourismusausschuss wurde dies vorgestellt.

    Derzeit können sich Touristen von Ostern bis Ende Oktober im Loreley-Besucherzentrum informieren. Die Loreley-Touristik überlegt, wie nach der  Eröffnung des Kultur- und Landschaftsparks eine ganzjährige Anlaufstelle auf dem Plateau eingerichtet werden kann.  Foto: Andreas Jöckel
    Derzeit können sich Touristen von Ostern bis Ende Oktober im Loreley-Besucherzentrum informieren. Die Loreley-Touristik überlegt, wie nach der Eröffnung des Kultur- und Landschaftsparks eine ganzjährige Anlaufstelle auf dem Plateau eingerichtet werden kann.
    Foto: Andreas Jöckel

    Derzeit hat die Loreley-Touristik ihren Sitz im Rathaus der Stadt St. Goarshausen. Das Büro ist ganzjährig besetzt, von November bis März von montags bis freitags, in der Hauptsaison auch samstags. An Personal stehen dafür neben der Geschäftsführerin noch vier weitere Kräfte in Teilzeit beziehungsweise auf 450-Euro-Basis zur Verfügung. Für den Shop, die Ausstellung und die Bau-Info-Box im Loreley-Besucherzentrum, das von Ostern bis Ende Oktober täglich geöffnet hat, stehen Mareike Buchmann zwei weitere Teilzeitkräfte zur Seite. Für das Personal erhält der Verein jährlich 120.000 Euro an Zuwendungen von der Verbandsgemeinde und 45.000 Euro von der Loreleystadt. Die Verträge dazu laufen Ende 2019 aus.

    Entwicklungen als Chance betrachten

    Die neuen Entwicklungen, die Umstrukturierungen nötig machen, betrachten der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Loreley, Werner Groß, als Erster Vorsitzender, sein Stellvertreter Uli Lenz und Mareike Buchmann vor allem als Chance. Denn mit der Fertigstellung des Parks ist mit einem Anstieg der Besucherzahlen auf dem Loreley-Plateau zu rechnen, die bislang auf rund 300.000 pro Jahr geschätzt wurden. Um die Gäste auch dort abzuholen, wo sie ankommen, wäre es laut Positionspapier sinnvoll, die Hauptgeschäftsstelle in der ehemaligen Jugendherberge unterzubringen. Denn das Gebäude wird als Tor zum Kultur- und Landschaftspark dienen.

    Zwar ist die Loreley-Touristik für die Förderung und Weiterentwicklung des Tourismus in der gesamten Verbandsgemeinde zuständig. Aber das Plateau wird hinsichtlich seiner Entwicklung zu einem zentralen Punkt für Besucher in der Region, an dem eine dauerhafte Anlaufstelle für Touristen dringend notwendig sein wird. Um diesen Effekt für die Region besser zu nutzen, soll ein Konzept erarbeitet werden, das aufzeigt, wir die neuen Chancen und Entwicklungen auf dem Plateau genutzt werden kann, um den Tourismus in der Region zu stärken. Darüber hinaus bedeutet ein ganzjähriger Sitz der Hauptgeschäftsstelle auf dem Loreley-Plateau mehr Flexibilität im Hinblick auf Arbeitsabläufe und Mitarbeitereinsatz. Mit der Stadt St. Goarshausen wäre im Gegenzug über eine saisonale touristische Anlaufstelle im Rathaus zu reden.

    Weitere mögliche Aufgabenfelder

    Hinzu kommen weitere mögliche Aufgabenfelder auf dem Plateau: Im Loreley-Park ist ein Ausstellungsraum (Mythosraum) geplant, dessen Inhalte noch konzipiert und dessen Betreuung noch organisiert werden müssen. Ebenso ist derzeit noch offen, wie der Landschaftspark künftig konkret betrieben wird. Langfristig ist aller Voraussicht nach auch die Entwicklung und Veranstaltung der Buga 2031 in Betracht zu ziehen, bei der der Loreley eine zentrale Rolle zu Teil wird.

    Absprache mit künftigem Betreiber

    Derzeit bereitet die Verbandsgemeinde die Ausschreibung für den Betrieb des Besucherzentrums, der ehemaligen Jugendherberge als Eingangsportal sowie des Kultur- und Landschaftsparks vor. Die Vorhaben der Loreley-Touristik sollen mit den Plänen des künftigen Betreibers einer Gastronomie im Eingangsgebäude vorab so abgestimmt werden, dass sie seinen Vorstellungen nicht zuwiderlaufen. Bis zur Fertigstellung der neuen Räume könnte die Hauptgeschäftsstelle in Büros im Besucherzentrum unterkommen, wo die Regionalagentur Romantischer Rhein Tourismus GmbH vor ihrem Umzug nach Koblenz ihren Sitz hatte.

    Der Vorstand der Loreley-Touristik will das Positionspapier noch beraten und beschließen. Anschließend wird das Papier dann zur Entscheidung noch einmal dem Tourismusausschuss und dem Verbandsgemeinderat vorgelegt. Darüber hinaus dient es als Stellungnahme der Verbandsgemeinde im Zusammenhang mit der Ausschreibung auf dem Loreley-Plateau.

    Von unserem Redakteur Andreas Jöckel


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