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    VG LoreleyEntwicklungsagentur unterstützt Verbandsgemeinde: Die neue Loreley bekommt ein Betriebskonzept

    VG Loreley. Wenn die Gastronomie für den Kultur- und Landschaftspark vergeben und eine Betreibergesellschaft zur Unterhaltung des Parks gegründet wird, sollen auch die gewachsenen Strukturen auf dem Loreley-Plateau neu überdacht werden. Für den gesamten Prozess erhält die Verbandsgemeinde Loreley künftig Unterstützung von der Entwicklungsagentur (EA) Rheinland-Pfalz. Die Bauarbeiten gehen unterdessen auf der Felsspitze planmäßig weiter.

    Im Vorfeld hat die EA bereits das exemplarische Nutzungskonzept für Orte mit herausragender touristischer Bedeutung am Beispiel Loreley gefördert. Außerdem begleitet sie das Bewerbungsverfahren des Welterbes Oberes Mittelrheintal für die Buga 2031, bei der die Loreley als zentraler Veranstaltungsort und Touristenmagnet eine Rolle spielt. Darauf aufbauend bietet die EA an, unter anderem Experten einzubinden, die eine modellhafte Struktur für den organisatorischen und gastronomischen Betrieb des Parks erarbeiten. Damit das mit bislang rund 10 Millionen Euro Steuergeldern von Bund und Land geförderte Projekt auch erfolgreich touristisch vermarktet werden kann, müssen alle Akteure konstruktiv zusammenarbeiten. Dazu wird auch die Vertragskonstellation unter den Loreley-Akteuren neu gefasst werden müssen. Dazu zählen unter anderem die VG, die Stadt St. Goarshausen, die Loreley Bob GmbH, die Loreley Venue GmbH (Pächter Freilichtbühne), die Nidag (Hotelinvestor), der Pächter des Besucherzentrums sowie Landwirte.

    Vergabeverfahren für Gastronomie

    Zunächst geht es aber darum, kurzfristig ein Vergabeverfahren zur gastronomischen Nutzung des künftigen Eingangsgebäudes (historischer Teil der ehemaligen Jugendherberge) zu starten. Dabei bleibt das Ziel, den erforderlichen Umbau mit entsprechenden Fördermitteln des Landes bis 2019 fertigzustellen, weiterhin sehr ambitioniert. Bei einer Enthaltung hat der VG-Rat als Auftrag an Bürgermeister Werner Groß und die EA einstimmig folgende Grundsätze beschlossen:

    • Vergabe an einen Gastronomen, der eine dem Ort angemessene Qualität sicherstellen kann.
    • Verwaltung und EA erarbeiten die Vergabekriterien, wobei eine gastronomische Versorgung des Loreley-Plateaus aus einer Hand anzustreben ist.
    • Ein Interessenbekundungsverfahren wird nur dann durchgeführt, wenn die Erkenntnisse aus dem Markterkundungsverfahren nicht ausreichen, um einen Gastronomen auszuwählen.
    • Gegenstand der Verhandlungen zur gastronomischen Vergabe sind sowohl die Unterhaltung und Pflege als auch die Parkraumbewirtschaftung.
    • Gesellschafter oder Kapitalgeber zur Gründung einer Betriebs GmbH für den Park sollen erst dann per Interessenbekundungsverfahren gesucht werden, wenn die Rahmenbedingungen mit gastronomischer Versorgung und touristischem Nutzungskonzept feststehen.

    Touristisches Drehbuch

    Zum Nutzungskonzept gehört auch ein „Drehbuch“, das aufzeigt, wie die Besucher auf ihrem Weg über den Mythenpfad mit Infopunkten bis zum abschließenden Ausstellungsraum an der Felsschlucht am Durchgang zum Hauptaussichtspunkt auf den Mythos Loreley eingestimmt werden. Das wir laut Tourismusreferent Armin Schaust in Zusammenarbeit mit der Generaldirektion Kulturelles Erbe und Ausstellungsmachern erarbeitet.

    Finanzplanung mit Reserve

    Eine Übersicht über die noch anstehenden Bauarbeiten gab Projektbetreuer Tobias Meurer von Drees & Sommer. Während der Mythenpfad und der direkte Strahlenweg sowie die Schlucht mit Ausstellungsraum weiter ausgebaut werden, soll im August oder September der Neubau der ehemaligen Jugendherberge abgerissen werden. Erste Pflanzungen sind bereits im Herbst dieses Jahres vorgesehen, weitere folgen 2018. Für Frühjahr und Sommer sind unter anderem die Fertigstellung des Nebenwegs sowie der Aussichtspunkte mit hochwertigen Geländern vorgesehen. Sowohl zeitlich als auch finanziell sind laut Meurer derzeit noch ausreichende Puffer vorhanden, sodass der Fertigstellung im Herbst 2018 nichts im Wege stehe. Nach Abzug etwaiger Risiken weise die Finanzplanung momentan noch eine Reserve von knapp 274.000 Euro aus.

    Von unserem Redakteur Andreas Jöckel

    Stadtrat vergibt Aufträge: Loreley-Freilichtbühne wird neu bepflanztFotos: Ehemalige Jugendherberge auf der Loreley wird abgerissenLoreley-Plateau kommt voran: Neubau der ehemaligen Jugenherberge wird abgerissenLivecam auf der Loreley-BaustelleBauzaun verschönert: Plakate informieren über neue Loreleyweitere Links
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