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    VG Loreley

    Einstimmiges Votum für Bewerbung: VG Loreley will die Buga 2031 am Mittelrhein

    VG Loreley. Einstimmig bei einer Enthaltung hat sich der Verbandsgemeinderat Loreley für eine Bewerbung zur Buga 2031 im Welterbe Oberes Mittelrheintal ausgesprochen. Bürgermeister Werner Groß (CDU) und die Fraktionsvorsitzenden waren sich einig, dass alle Kommunen der VG, die mit ihrer kompletten Fläche im Welterbegebiet liegt, von der nachhaltigen Infrastrukturentwicklung nur profitieren können.

    Bis 2031 soll der rund 3 Hektar große Kultur- und Landschaftspark auf der Felsspitze der Loreley fertig sein. Zusammen mit der Freilichtbühne und weiteren Flächen soll die Loreley auch zu einem Hauptanziehungspunkt der Buga 2031 im Welterbe Oberes Mittelrheintal werden. 
    Bis 2031 soll der rund 3 Hektar große Kultur- und Landschaftspark auf der Felsspitze der Loreley fertig sein. Zusammen mit der Freilichtbühne und weiteren Flächen soll die Loreley auch zu einem Hauptanziehungspunkt der Buga 2031 im Welterbe Oberes Mittelrheintal werden. 
    Foto: Thomas Frey, dpa

    Die Ergebnisse einer Machbarkeitsstudie für die Buga 2031 waren den Entscheidern im Mittelrheintal vor vier Wochen bei einer Schiffstour präsentiert worden. Demnach werden die Gesamtkosten mit 108 Millionen Euro veranschlagt. Den Löwenanteil in Höhe von 54,9 Millionen Euro sollen die Länder Rheinland-Pfalz (48,6 Millionen Euro) und Hessen (6,3 Millionen Euro) übernehmen. Die Einnahmen der noch zu gründenden Buga GmbH werden vorsichtig auf 38,7 Millionen Euro geschätzt.

    Kostenanteil der Kommunen

    Die verbleibenden 14,4 Millionen Euro sollen die fünf Landkreise und 52 Kommunen beitragen, die im Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal gemeinsam mit den beiden Bundesländern vertreten sind. Nach dem bisher gültigen Verteilungsschlüssel im Zweckverband entfallen davon auf die VG Loreley etwa 1,02 Millionen Euro. Vorgesehen ist ein Finanzierungsmodell, das mit einer Ansparphase ab 2020 beginnt und über 35 Jahre läuft.

    Entscheidung und Gründung einer Buga GmbH

    Die Versammlung des Zweckverbandes wird über die Machbarkeitsstudie und den Verteilungsschlüssel am 28. November beraten. Die endgültige Entscheidung über eine Bewerbung soll dann am 11. Januar fallen. Vorausgesetzt, die Deutsche Bundesgartenschau-Gesellschaft (DBG), die ihre Zustimmung bereits signalisiert hat, erteilt unter den gegebenen Bedingungen den Zuschlag, könnte im kommenden Jahr eine Buga GmbH gegründet werden. An dieser wäre neben der DBG und dem Welterbe-Zweckverband auch die VG Loreley als Gesellschafter beteiligt, weil sie auf dem Loreley-Plateau rund 10 Hektar Ausstellungs- und Veranstaltungsflächen zur Verfügung stellt. Dazu gehören auch die Loreley-Freilichtbühne sowie der Kultur- und Landschaftspark, der bis Ende 2018 auf der Felsspitze fertiggestellt werden soll. Weitere Buga-Flächen innerhalb der VG Loreley könnten am Rheinufer bei Braubach (7,8 Hektar) im Zusammenspiel mit der Stadt Lahnstein (13,5 Hektar) entstehen.

    Loreley will Flagge zeigen

    Foto: RZ

    Bürgermeister Groß empfahl dem Rat, dieser „einmaligen Chance für die Entwicklung der Infrastruktur im Oberen Mittelrheintal“ zuzustimmen. Die gesamte Tourismusregion könne von einer Buga 2031 nur profitieren und die Kommunen rund um den „Hotspot“ Loreley, der einst Wiege des Tourismus in Deutschland war, sollten entsprechend Flagge für das Zukunftsprojekt zeigen.

    Maxeiner (CDU): Erhalten mehr, als wir zahlen

    Auch SPD-Fraktionsvorsitzender Mike Weiland bezeichnete die Buga 2031 als „riesiges mittelrheinisches Infrastrukturprogramm“, das für die Welterberegion überlebensnotwendig sei. Die Kosten für die VG seien im Vergleich dazu überschaubar. Dem stimmte CDU-Fraktionschef Dennis Maxeiner zu: „Wir sehen das als Riesenchance. Und wir werden durch das Projekt mit Sicherheit mehr erhalten, als wir zahlen.“ Der Sprecher der FBL/FWG-Fraktion sprach sich ebenfalls klar für die Bewerbung zur Buga 2031 aus, empfahl jedoch, die Höhengemeinden dabei noch mehr als bisher mitzunehmen und deren Chancen stärker aufzuzeigen. Bei der Abstimmung enthielt sich lediglich Otto Schamari (Grüne) der Stimme.

    Von unserem Redakteur Andreas Jöckel

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