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Rhein-Lahn-Kreis

DRK weitet sei Angebot aus

Gute Nachricht für viele pflegebedürftige Menschen im Rhein-Lahn-Kreis: Mit der Gründung der gemeinnützigen DRK-Mittelrhein GmbH weitet das Deutsche Rote Kreuz (DRK) sein Angebot im Rhein-Lahn-Kreis aus. Die Kreisverbände Koblenz-Stadt und Rhein-Lahn bündeln in dieser neuen Gesellschaft ihr Angebot. Damit ist es nun zumindest in Teilen des Rhein-Lahn-Kreises möglich, das ambulante Pflegeangebot des Roten Kreuzes in Anspruch zu nehmen.

Rhein-Lahn-Kreis – Gute Nachricht für viele pflegebedürftige Menschen im Rhein-Lahn-Kreis: Mit der Gründung der gemeinnützigen DRK-Mittelrhein GmbH weitet das Deutsche Rote Kreuz (DRK) sein Angebot im Rhein-Lahn-Kreis aus. Die Kreisverbände Koblenz-Stadt und Rhein-Lahn bündeln in dieser neuen Gesellschaft ihr Angebot. Damit ist es nun zumindest in Teilen des Rhein-Lahn-Kreises möglich, das ambulante Pflegeangebot des Roten Kreuzes in Anspruch zu nehmen.

Das DRK ist mit knapp fünf Millionen Mitgliedern der zweitgrößte Sozialverband in Deutschland. Am Montagabend feierten rund 200 Persönlichkeiten aus dem öffentlichen Leben in der Stadthalle Lahnstein den Startschuss der neuen GmbH. Ob Caritas, Sozialstation in Diez oder zahlreiche andere, kleinere und private Anbieter – das Pflegeangebot im Rhein-Lahn-Kreis kann sich durchaus sehen lassen. Mit dem DRK ist nun ein weiterer großer Anbieter ambulanter Pflege hinzugekommen. „Wir werden nun verstärkt auch Lahnstein und Braubach betreuen“, erklärt Leo Biewer, der Vorsitzende des DRK-Kreisverbandes Koblenz-Stadt im Gespräch mit der RLZ. „Auch dort wollen wir uns mit unseren Pflegeleistungen etablieren.“
Da der Kreisverband Rhein-Lahn bisher kein Pflegedienstangebot hatte, bot sich eine Bündelung der Kräfte an: Immerhin betreut die ambulante Pflegedienststation in Koblenz, die ihren Sitz in der südlichen Vorstadt hat, bereits jetzt vereinzelt Patienten in Braubach und Lahnstein.
Derzeit werden rund 100 Menschen von DRK-Mitarbeitern gepflegt und hauswirtschaftlich versorgt. Die Vorteile der neuen GmbH liegen laut Reinhold Schmitt, dem Vorsitzenden des Kreisverbandes Rhein-Lahn, auf der Hand: „In Koblenz sind die nötigen Strukturen bereits gegeben, warum sollten wir diese nicht nutzen?“
Die Arbeit der mehr als 80 Mitarbeitern in der neuen Gesellschaft wird sich nicht nur auf die Erwachsenenpflege beschränken: Ambulante Kinderkrankenpflege, Hausnotruf, Menüservice, betreutes Reisen, betreutes Wohnen und die Begegnungsstätte stehen künftig allen Menschen in den Einzugsgebieten beider Kreisverbände zur Verfügung. „Insgesamt unterstützen wir derzeit 2000 Menschen zu Hause“, berichtet DRK-Kreisgeschäftsführer Volker Grabe. Dazu kommen jährlich mehr als 6000 Personen, die im Bereich der Ersten Hilfe vom DRK ausgebildet werden.
Der Bundesverband möchte sein komplettes Angebot künftig flächendeckend anbieten – die nun gegründete GmbH soll da ein Vorreiter sein. Beide Kreisverbände bringen umfangreiches Material und Personal in die Gesellschaft ein, neben den 80 hauptamtlichen Helfern engagieren sich mehr als 70 Ehrenämtler.
Allerdings bereitet die Suche nach geeignetem Personal im Pflegebereich große Schwierigkeiten, erklärt Leo Biewer. „Es fehlt an qualitativ gut ausgebildetem Pflegepersonal.“ Daher könne die neue Gesellschaft auch nicht von jetzt auf gleich im gesamten Rhein-Lahn-Kreis neue Pflegeaufgaben übernehmen. „Aber nach und nach wollen wir mit all unseren Angeboten überall präsent sein“, verspricht Reinhold Schmitt.
Um an examinierte Pflegekräfte zu kommen, suche man Kooperationen mit Ausbildungsstätten in der Region. „Denn eines ist klar“, verspricht Schmitt. „Bei der Qualität der Kräfte werden wir keine Abstriche machen.“ Tobias Lui

Bad Ems Lahnstein
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