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    Dorferneuerung: Kestert ist Schwerpunktgemeinde

    Gute Nachrichten für Kestert: Die Gemeinde wurde vom Land als Schwerpunktgemeinde aufgenommen, am vergangenen Donnerstag konnte die Ernennungsurkunde im Schloss Waldt-

    Innenminister Roger Lewentz (3. von rechts) überreicht Ortsbürgermeister Uwe Schwarz (Mitte) die Anerkennungsurkunde.
    Innenminister Roger Lewentz (3. von rechts) überreicht Ortsbürgermeister Uwe Schwarz (Mitte) die Anerkennungsurkunde.

    Kestert. Gute Nachrichten für Kestert: Die Gemeinde wurde vom Land als Schwerpunktgemeinde aufgenommen, jetzt konnte die Ernennungsurkunde im Schloss Waldt- hausen in Mainz-Budenheim übergeben werden.

    Der Zeitpunkt hätte kaum besser sein können. Im Sommer vergangenen Jahres begann die Dorfmoderation, geleitet von Julia Koch, Stadtplanerin des mit der Dorfmoderation beauftragten Büros Stadtgespräch aus Kaiserslautern. Eine Fragebogenaktion sowie zwei Workshop-Tage haben bereits stattgefunden, die letzten beiden Workshops - der Jugend-Workshop "Was fehlt euch in Kestert?" sowie der Workshop "Kultur, Freizeit und Tourismus" - finden am kommenden Dienstag, 23. Februar, um 17 Uhr beziehungsweise 19 Uhr im Bürgerhaus in Kestert statt.

    "Ich hoffe, dass sich an diesen Workshops wieder viele beteiligen. Durch die Workshops haben wir bereits viele Ideen gesammelt, mit der Anerkennung als Schwerpunktgemeinde haben wir nun auch die Mittel für die Umsetzung", freut sich Kesterts Ortsbürgermeister Uwe Schwarz.

    Kinder, Jugendliche, mittlere Altersgruppen und Senioren seien die Experten vor Ort, nur wenn die Wünsche und Bedürfnisses der verschiedenen Gruppen angesprochen werden, können diese auch im Dorferneuerungskonzept berücksichtigt werden. Bei dem Jugendworkshop um 17 Uhr geht es darum, was den Jugendlichen in der Rheingemeinde fehlt, was geändert werden müsste, damit sie sich in ihrer Heimat wohler fühlen. Mit "Kultur, Freizeit und Tourismus" ist der Workshop um 19 Uhr überschrieben.

    Welche kulturellen Veranstaltungen etabliert werden könnten oder auch welchen Bedarf an Freizeiteinrichtungen es gibt, soll thematisiert werden. Außerdem soll am Dienstag auch über Tourismus und Naherholung gesprochen werden. Als vierter Schwerpunkt stehen der Zusammenhalt und das soziale Miteinander in der Gemeinde auf dem Programm.

    Mit der Anerkennung als Schwerpunktgemeinde besteht für die Ortsgemeinden die große Chance, strukturelle Mängel und Defizite aufzuzeigen und unter Beteiligung der Bevölkerung auf der Grundlage eines ganzheitlichen Entwicklungskonzeptes Lösungen zu erarbeiten. Die Anerkennung als Schwerpunktgemeinde erfolgt auf die Dauer von sechs Jahren. Nicht nur öffentliche Projekte werden durch die Mittel der Dorferneuerung vom Land gefördert, auch Privatpersonen können bei Sanierungsmaßnahmen nach einer Beratung finanziell unterstützt werden. mkm

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