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    St. GoarshausenDenkmalsanierung: Geld für den Häusener Kran steht bereit

    Zum Rheinleuchten im Frühjahr 2016 wirkte er schon mal richtig rausgeputzt: Jetzt gibt es Geld vom Bundesbauministerium für die dauerhafte Sanierung des Häusener Krans in St. Goarshausen - rechtzeitig vor dem 100-jährigen Jubiläum 2017.

    Der Häusener Kran während des Rheinleuchtens 2016.
    Der Häusener Kran während des Rheinleuchtens 2016.
    Foto: Ruth Vogel

    Aber steht er verlassen und mit Bauzäunen abgesperrt an seinem Platz im Hafen von St. Goarshausen. Um den alten Ladekran, der unter Denkmalschutz steht, gänzlich zu sanieren und somit zu einem attraktiven Wahrzeichen der Stadt werden zu lassen, bemühen sich verschiedene Akteure schon seit vielen Jahren. Nun endlich kann die lang ersehnte Sanierung Wirklichkeit werden.

    Denn ein entsprechender Förderantrag, der im Rahmen des Denkmalschutz-Sonderprogramms VI des Bundes eingereicht wurde, ist genehmigt. Landrat Frank Puchtler konnte als Verbandsvorsteher des Zweckverbandes Welterbe Oberes Mittelrheintal die freudige Nachricht verkünden. Nun stehen Bundesmittel in Höhe von bis zu 119.000 Euro zur Sanierung des Portaldrehkrans bereit.

    Die Freude bei allen Beteiligten ist groß, kommt die Förderung doch gerade zur richtigen Zeit, denn im Jahr 2017 wird der 1917 erbaute Portalkran sein 100-jähriges Jubiläum feiern und kann nun angemessen dafür hergerichtet werden. Eigentümerin des Technikdenkmals ist die Firma Rhenus, die den Förderantrag beim Bund gestellt hat. Das Gelände ist Eigentum der Wasserstraßen-und Schifffahrtsverwaltung Bingen. Aber auch die Generaldirektion Kulturelles Erbe (GDKE), die untere Denkmalpflege des Rhein-Lahn-Kreises, die Verbandsgemeinde Loreley, die Stadt St. Goarshausen sowie der Förderverein Häusener Kran haben die durch den Zweckverband initiierten Gespräche eng begleitet und somit den gemeinsamen Weg zur Sanierung erst ermöglicht.

    Nun wird der Zweckverband zeitnah alle Beteiligten vor Ort einladen, um das weitere Vorgehen zu vereinbaren. Sowohl die GDKE als auch der Zweckverband werden die anstehenden Sanierungsmaßnahmen finanziell unterstützen. Auch werden nun begleitende Konzepte überlegt, wie das weitere Umfeld des Krans gestaltet und aufgewertet werden kann. aj

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