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    Denkmal erinnert an Menschen in Japan

    Gebet, Verbundenheit, Gedenken – diese drei Worte zieren die drei Innenseiten eines mobilen Denkmals, das vor der katholischen Martinskirche in Bad Ems mit einer Schweigeminute eingeweiht wurde. Die evangelische und die katholische Kirchengemeinde in Bad Ems möchten damit an die Menschen und ihr Schicksal in Japan erinnern.

    Bad Ems - Gebet, Verbundenheit, Gedenken – diese drei Worte zieren die drei Innenseiten eines mobilen Denkmals, das vor der katholischen Martinskirche in Bad Ems mit einer Schweigeminute eingeweiht wurde. Die evangelische und die katholische Kirchengemeinde in Bad Ems möchten damit an die Menschen und ihr Schicksal in Japan erinnern.

    „Die Katastrophe macht uns sprachlos und entsetzt“, sagte der evangelische Gemeindepfarrer Thomas Mangold in einem Gebet zur Einweihung des Denkmals und stellte die Frage nach dem Warum? „Wir finden keine Antwort“, gestand Mangold. Das Denkmal solle ein Zeichen dafür sein, auch da, wo man nichts tun könne, mittragen zu wollen – und das unabhängig von Religionen, Weltanschauungen und Kirchenzugehörigkeit. Mangold ergänzte: „Alle Menschen leiden gleich.“

    „Wir haben auch eine Kerze in der Kirche stehen, aber uns war wichtig, auch in der Öffentlichkeit außerhalb der Kirchenmauern an das Schicksal der Menschen zu erinnern“, sagte der katholische Geistliche Pater Peter Egenolf. Die dreiseitige Holzkonstruktion, an den drei Füßen von Steinen umgeben, stammt vom katholischen Gemeindereferenten Alfred Michel. „Das Denkmal kann etwa auch für Andachten oder Veranstaltungen zum Thema von Gemeindegruppen, Schulen, Kindergärten oder anderen Kreisen ausgeliehen werden“, erklärte Egenolf.

    Aktionen auf Straßen und Plätzen der Stadt hat Thomas Mangold angedacht. „Wir wollen etwa mit weißem Mundschutz, wie das auch von den Menschen in Japan immer wieder zu sehen ist, in unserem normalen Alltag an verschiedenen Stellen im öffentlichen Raum auf die Situation hinweisen“, sagte der Pfarrer. Der Mundschutz bringe dabei die menschliche Hilflosigkeit zum Ausdruck, ein Symbol dafür, sich vor unwägbaren Gefahren mit untauglichen Mitteln schützen zu wollen.

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