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    Baustelle am Dernbacher Dreieck sorgt für gefährliche Staus

    Diez/Montabaur - Eine erhöhte Stau- und Unfallgefahr besteht derzeit auf der A3 in Fahrtrichtung Köln. Grund ist eine Baustelle am Dernbacher Dreieck. Dort wird die Zufahrt zur A48 um circa 500 Meter verlängert und verbreitert. Nach Angaben des Landesbetriebs Mobilität (LBM) in Koblenz erhält die Abfahrt zudem eine zweite Spur. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich bis Mitte September andauern.

    Am Dernbacher Dreieck (A3) staut sich derzeit regelmäßig der Verkehr in Richtung Köln.
    Am Dernbacher Dreieck (A3) staut sich derzeit regelmäßig der Verkehr in Richtung Köln.
    Foto: Sascha Ditscher

    Auto- und Lastwagenfahrer brauchen auch in den kommenden Wochen Geduld und sollten sich der Baustelle vorsichtig nähern: Auf dem rechten Fahrstreifen der A3 kommt es immer wieder zu langen Rückstaus. Innerhalb weniger Tage ereigneten sich hier bereits drei schwere Auffahrunfällen mit teilweise schwer verletzten Lkw- und Autofahrern.

    Zu Beginn der Baumaßnahme glich die Zufahrt zur A48 einem Nadelöhr. Das Einordnen in Richtung Koblenz war lediglich über eine schmale Rampe möglich. Dies führte im morgendlichen Berufsverkehr geradezu zwangsläufig zu Behinderungen. Inzwischen hat der LBM die provisorische Rampe vergrößern und verbreitern lassen, sodass ein besseres Abbiegen auf die A48 gewährleistet sein sollte.

    Die Staugefahr ist damit jedoch nicht gebannt: Kritisch bleibt weiterhin der Autobahnabschnitt zwischen der Anschlussstelle Montabaur und dem Dernbacher Dreieck. Hier bilden sich immer wieder Lkw-Kolonnen. Das Überholverbot für Lastwagen werde teilweise missachtet, schreibt der Landesbetrieb Mobilität. Neben zu dichtem Auffahren und überhöhter Geschwindigkeit sei dies eine der Hauptursachen für gefährliche Situationen und Unfälle.

    Die Verkehrsbehörde hat bereits einige Maßnahmen getroffen, um auf die Gefahrensituation hinzuweisen. So gilt schon ab der Aubachbrücke bei Montabaur ein Überholverbot für Lastwagen, Busse und Autos mit Anhänger. Zudem ergeht der Hinweis an Fahrer mit Ziel A48/Koblenz, sich rechtzeitig auf der rechten Spur einzuordnen. Verkehrszeichen mit Blitzlichtern weisen auf die erhöhte Staugefahr hin.

    Zwei weitere Möglichkeiten zur Verbesserung der Sicherheit werden derzeit erwogen: Zum einen möchte der LBM eine Warnanlage installieren, die selbstständig auf Staus reagiert. Zum anderen wird in Absprache mit der Autobahnpolizei in Montabaur eine Ausdehnung des Überholverbots für schwere Fahrzeuge bis zum Elzer Berg geprüft. In diesem Fall müssten sich sämtliche Lastwagen schon ab der Anschlussstelle Limburg Nord auf dem rechten Fahrstreifen einordnen, was jedoch zu einem sehr langen Überholverbot von rund 25 Kilometern führen würde. Die jüngsten Unfälle haben allerdings gezeigt, dass die Gefahr keinesfalls zu unterschätzen ist.

    Von unserem Redakteur Thorsten Fedinand

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