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Bad Ems

Bad Ems: Russischer Hof unter dem Hammer

Das ehemalige Luxushotel „Russischer Hof“ in der Bad Emser Römerstraße, das bereits seit gut 14 Jahren leer steht, ist wieder einmal versteigert worden, doch ob die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) als Gläubiger das Gebäude wirklich los ist, wird sich zeigen.

Für die Iserlohner Immobilien und Baudienstleistungen (IB) GmbH hat Geschäftsführer Hans-Heinrich Dunker zwar für 2,7 Millionen Euro den Zuschlag bekommen, doch Zweifel am erfolgreichen Deal mit Happy End – einer sinnvollen Nutzung – scheinen angebracht. Von Helaba und IB GmbH gab es gestern auf RLZ-Anfrage keine Stellungnahme. Nach RLZ-Informationen verlangte die Bank vom Iserlohner Unternehmen keinerlei Sicherheitsleistungen, ein Immobilienexperte bewertet dies als „äußerst ungewöhnlich“. Es könnte also gut sein, dass die Helaba auf dem denkmalgeschützten Haus sitzen bleibt und nach wie vor rund 60 000 Euro jährlich für den Unterhalt berappen muss. Sollte das Geschäft mit der IB GmbH tatsächlich platzen, hätten vielleicht doch noch die verschiedenen Bad Emser Interessenten Chancen. Die wären nach RLZ-Informationen bereit, für bis zu einer Million das Objekt zu erwerben und dann in ein Hotel beziehungsweise Eigentumswohnungen umzuwandeln.

Bad Ems Lahnstein
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