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Mittelrhein

Ausschreibung: Vorstudie soll Leitidee für Buga 2031 im Welterbe entwickeln

Die Idee einer Bundesgartenschau im Unesco-Welterbe Mittelrheintal im Jahr 2031 hat viele Freunde und Fans gefunden. Jetzt hat die Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz im Auftrag von Innen- und Infrastrukturminister Roger Lewentz die Erarbeitung einer sogenannten Vorstudie ausgeschrieben.

Erste Vorarbeit für eine Buga 2031 im milden Dezember 2015? Auf dem neu gestalteten urbanen Platz in St. Goarshausen blühen die kürzlich gesetzten Winterkirschen. Auf dem Rasen kommen viele Gänseblümchen raus. Diese Aufnahme hat der Erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Loreley, Hans-Josef Kring, vor wenigen Tagen bei einem Pausenspaziergang gemacht.
Erste Vorarbeit für eine Buga 2031 im milden Dezember 2015? Auf dem neu gestalteten urbanen Platz in St. Goarshausen blühen die kürzlich gesetzten Winterkirschen. Auf dem Rasen kommen viele Gänseblümchen raus. Diese Aufnahme hat der Erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Loreley, Hans-Josef Kring, vor wenigen Tagen bei einem Pausenspaziergang gemacht.

Aufgabe ist es, bis April 2016 eine Leitidee für die Buga 2031 zu entwickeln. Die Ausschreibung wendet sich an erfahrene und kreative Planer und Projektentwickler.

Von den Bewerbern für diese Vorstudie wird erwartet, dass sie Überlegungen anstellen, wie "ein ganzheitlicher Entwicklungsprozess" für das Welterbe aussehen könnte. Bahnlärm, die Verkehrsinfrastruktur, der demografische Wandel im Tal und der Investitionsstau unter anderem in Dörfern und Städten stehen dabei ebenso im Fokus wie die teilweise überalterten touristischen Angebote. Von der Vorbereitung auf eine Gartenschau und der Durchführung der Buga verspricht man sich, in Mainz und natürlich auch im Mittelrheintal selbst ein Stück weit auch die Zukunft der Region gestalten zu können.

In der Ausschreibung werden als Zukunftsthemen für das Tal Stichworte wie "Mobilitätskonzepte", "Ressourcenschonung", "Wissensgesellschaft", "Energiewandel" sowie "Demografischer Wandel und Zuwanderung" genannt. Daraus, so die Anforderung, seien erste praktikable Konzeptideen und Lösungsansätze sowie ein erster Zeitplan zu entwickeln. Ferner werden ein erster, grober Kostenrahmen und Überlegungen in Richtung einer späteren Durchführungsgesellschaft für die Buga 2031 erwartet.

Die fertig ausgearbeitete Vorstudie soll mit dazu beitragen, eine breite Zustimmung in Kommunen und Landkreisen für das Projekt Bundesgartenschau zu sichern. Zugleich dient sie in einem zweiten Schritt als Grundlage für die Erarbeitung einer umfassenden Machbarkeitsstudie, die nach den Richtlinien der Deutschen Bundesgartenschau Gesellschaft für eine formelle Bewerbung erforderlich ist. Über die Vergabe einer solchen Machbarkeitsstudie wird dann im Laufe des kommenden Jahres entschieden; eine konkrete Bewerbung des Mittelrheintals für die Buga 2031 muss bis Ende 2016 vorliegen.

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