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Nassau

2000 Besucher am Ufer: Die Gallier sind der Schrecken der Lahn

Am Wochenende tummelten sich nahezu 2000 Besucher am Lahnufer in Nassau, um sowohl Hobby- als auch Firmenmannschaften bei der inzwischen siebten Drachenbootmeisterschaft anzufeuern. Jahr für Jahr wird das Rennen vom Nassauer Kanu-Club (NKC) ausgerichtet. Zu heißen Würstchen, Steaks und Kuchen gibt es frisch gezapftes Bier und gute Stimmung.

Von unserer Mitarbeiterin Julia Mädrich

Tapfere Hobbyfahrer

16 Mannschaften traten gegeneinander an und zeigten, für was sie in den letzten Wochen trainiert hatten: und das unter einem strahlend blauen Himmel. Jedoch hatten sich die Teilnehmer über den Sonnenschein wohl zu früh gefreut, da das Wetter ab 15 Uhr unvermittelt umschlug und die Sonne schwarzen Regenwolken Platz machte. Nichtsdestotrotz traten die Hobbyfahrer tapfer weiter in insgesamt 28 Rennen gegeneinander an und meisterten, stets von der DLRG begleitet, die 270 Meter lange Strecke auf der Lahn.

Der Vorsitzende des Kanu-Clubs, Edmund Noll, zeigte sich trotz der durchwachsenen Wetterlage sehr zufrieden: "Der Verkauf ist wieder mal seht gut, und ich möchte jetzt schon allen Helfern danken, die den ganzen Tag hier stehen und uns unterstützen." Besonders die Gymnastikgruppe des NKC, die bereits seit mehr als 50 Jahren auf Veranstaltungen des Kanu-Clubs selbst gebackenen Kuchen verkauft, ist Jahr für Jahr mit viel Freude dabei. "Wir machen das immer wieder gern", erzählt Ursel Schwarz. So sieht man jedes Jahr die bekannten T-Shirts der Damen mit der Aufschrift: "Ich bin nicht alt, ich bin ein Klassiker." Besonders freuten sie sich über den Besuch des Landrats Frank Puchter, der prompt in das Zelt einstieg und, umrahmt von den Kuchenladys, zahlreiche Fotos schoss.

Glückliche Gesichter

"Ich freue mich Jahr für Jahr auf die glücklichen Gesichter hier bei der Regatta", sagt auch Kalli Wiemann, Bootswart des NKC. "Hier gibt es nämlich nur Sieger. Die Regatta ist aus Nassau und für Nassau." Doch nicht nur die Veranstalter waren begeistert. Auch die zahlreichen Besucher kommen jedes Jahr, um die mit bis zu 20 Personen besetzten Drachenboote zu sehen. "Das ist hier ein richtiger Anziehungspunkt. Die Leute kommen überall her, um sich das Spektakel anzusehen", meinte der Nassauer Joseph Müller.

Gewaltiger Pokal

Eine Besonderheit war der diesjährige Gewinner. In den vergangenen sechs Jahren war der Titel fünfmal an das Nassauer Judo-Team gegangen, unterbrochen vom Sieg der TuS Nassovia. Dieses Jahr schlugen die Gallier (ConMed Reha) die Judo-Dragons im Halbfinale und gewannen sogar im Finale gegen die Leifheit-Mannschaft Twister. Mit einem gewaltigen Pokal freute sich die gesamte Besatzung, die zudem auch die Bestzeit des Tages mit einer Minute und elf Sekunden hingelegt hatte. Besonderer Dank galt dem Kommentator der Meisterschaft, Kalle Ochtinger, und Kalli Wiemann, der die Organisation übernommen hatte.

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